GEA mit Gewinneinbruch, Anleger sind frustriert.

Der Anlagenbauer GEA hat im ersten Quartal mit einem Gewinneinbruch zu kämpfen. Viele Anleger reagierten verärgert und stießen ihre Aktienbestände ab. Direkt nach Handelsstart stürzten die Papiere auf den tiefsten Stand seit Oktober 2015.

Der im Umbau befindliche Konzern will zwar seine Jahresziele noch aufrecht erhalten, aber nur mit Einschränkungen: “In einem herausfordernden Umfeld” werde es für die Erreichung des Ausblicks auch “wesentlich auf die Auftragseingangs-Entwicklung im zweiten Quartal 2018 ankommen”. Erläuterte GEA-Chef Jürg Oleas, der nur noch bis Ende 2019 am Ruder ist, die Zahlen.

Auftragsbestand gefallen

In den ersten drei Monaten 2018 sei der Auftragseingang bei GEA auf rund 1,1 Milliarden Euro gefallen, teilten die Düsseldorfer mit. Ungünstige Wechselkurse belasteten dabei mit 60 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Wert noch bei 1,136 Milliarden Euro gelegen.

Beim Umsatz steigerte GEA sich auf rund 1,035 von 1,004 Milliarden Euro zum Vorjahr. Denn hier lagen die wechselkursbedingten Belastungen bei rund 50 Millionen Euro. Das operative Ebitda fiel aber auf rund 65 von 96 Millionen Euro im Vorjahr. Damit setzt sich die Geschäftsschwäche des Maschinenbauers fort. Denn bereits im vergangenen Jahr hatte der MDAX-Konzern nur ein durchwachsenes Ergebnis erzielt.

GEA setzt auf Kostendisziplin

Beim Ausblick für 2018 setzt GEA auf den vorhandenen Auftragsbestand sowie auf die bereits eingeleiteten Maßnahmen. Z.B. seien Initiativen zur Verbesserung der Ergebnisbeiträge in Nordamerika gestartet worden und das Unternehmen setzt auf Kostendisziplin. Im März hatte GEA noch angekündigt, 2018 den Umsatz dank der jüngsten Zukäufe um 5 und 6% steigern zu wollen. Die Ebitda-Marge sieht das Unternehmen zwischen 12 bis 13%.

Die endgültigen Zahlen für das erste Quartal 2018 veröffentlicht GEA am 4. Mai 2018.

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