Bei der Bank of America klingelt die Kasse

Die Bank of America erzielte im ersten Quartal des Jahres einen Gewinnrekord. Damit wird auch dem dritten großen US-Geldinstitut (nach JP Morgan und der Citigroup) mächtig Geld in die Kasse gespült.

Profitieren von der US-Steuerreform

Denn die Bank of America konnte ebenfalls von der Steuerreform des US-Präsidenten profitieren. Das Ergebnis schoss um 30% auf 6,9 Milliarden Dollar in die Höhe. Zudem kletterten die Erträge bei der zweitgrößte Bank des Landes im Zeitraum Januar bis März um 4% auf 23,1 Milliarden Dollar.

Bei der genannten Reform sank die Körperschaftssteuer seit Jahresbeginn auf 21% von vormals 35%. Zudem trieben steigende Zinsen die Überschüsse weiter an. Die robuste Konjunktur und höhere Kreditkosten bzw. eine gestiegene Nachfrage nach Darlehen taten ihr Übriges, um dem Institut satte Gewinne zu bescheren.

Bank of America besonders abhängig von Zinsen

Aufgrund ihres immensen Privatkunden- und Hypothekengeschäfts reagiert die Bank of America immer besonders sensibel auf die Zinssituation in den USA. Da kam es gerade recht, dass die Notenbank FED im März ihren Leitzins um einen Viertelpunkt auf 1,5 bis 1,75% anhob. Der Zinsüberschuss legte im letzten Quartal um 5% auf 11,6 Milliarden Dollar zu.

Das freute natürlich auch Bank-Chef Brian Moynihan: “Das Volumen der ausgegebenen Kredite ist um 45 Milliarden Dollar gewachsen und die Einlagen haben um 41 Milliarden Dollar zugelegt”. Auch der seit einigen Quartalen schwache Handel mit Aktien hat sich erneut belebt. Hier stiegen die Erträge um 38%.

Natürlich sorgte auch bei der Bank of America die Furcht vor einem Handelskrieg mit China für Turbulenzen. Doch das tat den guten Zahlen keinen Abbruch. Die Aktie wurde durch die guten Ergebnisse heute erst einmal nicht beflügeln, sie verlor im Handelsverlauf leicht.

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