HHLA hat nach erfolgreichem 2017 große Pläne für die Zukunft

HHLA, der Hamburger Hafen und Logistikkonzern konnte ein erfolgreiches Jahr 2017 vermelden und hat angekündigt, dass man in den kommenden vier Jahren eine runde Milliarde Euro neu investieren will.

Hiervon sollen rund 450 Milliarden Euro in den Containerumschlag und 350 Millionen Euro in den Ausbau der Hinterland-Anbindung investiert werden. 200 weitere Millionen Euro fließen in das Immobiliengeschäft.

HHLA konnte Marktposition ausbauen

In 2017 hat der Hafenkonzern seine Marktpositionen weiter ausgebaut und  wesentliche Unternehmens-Kennzahlen verbessert. Der Umsatz von HHLA erhöhte sich dank eines um 6,3% gestiegenen Containerumschlags auf 1,25 Milliarden Euro. Hierzu trug auch eine erfolgreiche Bewirtschaftung des Immobilienportfolios bei. Das Betriebsergebnis kletterte trotz Einmalbelastungen für Organisationsumbauten um 5,6% auf 173 Millionen Euro. Der Containerumschlag stieg um 8,1% auf 7,2 Millionen Standardcontainer (TEU). Die guten Zahlen schlagen sich natürlich auch bei den Aktionären nieder, denn für das abgelaufene Jahr sollen sie eine um 13,6% erhöhte Dividende von 67 Cent je Aktie erhalten.

Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath kommentierte die Zahlen: “Der erfolgreiche Verlauf des Geschäftsjahres 2017 gibt uns Kraft und Auftrieb, weiter konsequent an der Umsetzung unserer ambitionierten Wachstumsziele zu arbeiten. Die HHLA steht auf einem soliden Fundament.“

Weitere Anstiege in 2018 geplant

Für das laufende Jahr plant die HHLA einen Containerumschlag und -transport, der im Bereich des Vorjahres liegen soll. Beim Containertransport kommt hinzu, dass man mit dem Erwerb des estnischen Terminalbetreibers Transiidikeskuse AS auch international weiter zulegen möchte.

„Mit dem vereinbarten Erwerb des estnischen Terminalbetreibers Transiidikeskuse AS bekräftigen wir unsere Ambitionen, auch international zu wachsen. Diesem Ziel dient auch die Übernahme der übrigen Anteile an der Metrans”, sagte Titzrath weiter. Weitere mögliche Käufe seien jedoch in der geplanten Investitions-Milliarde für die kommenden vier Jahre noch nicht enthalten.

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