IBM-Gewinne sind Geschichte

Nachdem IBM gestern seine Zahlen präsentierte, geriet die Aktie aufgrund der rückläufigen Marge unter Druck. Damit waren dann auch die Aktiengewinne der letzten beiden Wochen passé.

Dabei waren die Zahlen des IT-Konzerns gar nicht schlecht. Nach einer langen Durststrecke war es IBM bereits im Januar gelungen, das erste Mal nach 23 Quartalen wieder die Einnahmen zu steigern. Dies schaffte man im ersten Geschäftsquartal 2018 erneut, und das Wachstum übertraf sogar die Prognosen der Analysten.

Umsatz über Analystenschätzung

Die Amerikaner erhöhten den Umsatz um 5% auf 19,07 Milliarden Dollar, die Analysten hatten hier nur mit  3,7% gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,45 Dollar, hier hatten die Experten mit 2,42 Dollar gerechnet. Derweil sank allerdings der Nettogewinn um 4% auf 1,68 Milliarden Dollar, da die Bruttogewinn-Marge im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte, und zwar auf 43,2 von 43,8%.

Diese rückläufige Marge setzte dann auch am Mittwoch die Aktie im US-Handel unter Druck. Das Papier verlor kurz nach der Eröffnung rund 8% und gab auch im weiteren Verlauf deutlich nach.

IBM stellt sich für die Zukunft auf

Doch der, Konzern, der sich momentan immer noch im Umbruch befindet, will seine Profitabilität steigern, und sich durch eine Ausrichtung auf zukunftsträchtige Bereiche wie Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Blockchain-Lösungen neu aufstellen.

Aktie langfristig durchaus interessant

Diese Ausrichtung macht die Aktie dann auch für den langfristigen Anleger durchaus interessant. Mit einer Dividende von rund 4% und einem KGV von 11 bietet sich hier ein attraktives Investment mit zusätzlicher Phantasie.

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