K+S weiter auf Wachstum gepolt

Die K+S Gruppe meldet für das Jahr 2017 soliden Zahlen. Der Konzernchef Burkhard Lohr zeigt sich zuversichtlich, dass das MDAX-Unternehmen auch in 2018 weiter wachsen kann. Hierzu soll auch ein neues Werk in Kanada beitragen. Im laufenden Jahr will K+S seinen Verschuldungsgrad weiter senken und Umsatz sowie Ebitda steigern.

Zu den Zahlen

Der Düngemittel- und Salzproduzent hat sich in allen maßgeblichen Kennzahlen des Geschäftsjahres 2017 verbessert: Der Umsatz wuchs von 3,5 auf 3,6 Milliarden Euro, das operative Ergebnis Ebit stieg von 229 auf 271 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wurde von 519 auf 577 Millionen Euro gesteigert. Die Sonderbelastung durch eine Schließung des Kalibergwerks Sigmundshall wurden berücksichtigt.

„Obwohl 2017 ein vom Übergang geprägtes Jahr war, haben wir unsere Ziele erreicht und damit eine belastbare Grundlage für die Zukunft geschaffen“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Burkhard Lohr die Zahlen.

Von diesen guten Ergebnissen sollen auch die Aktionäre profitieren. Auf der Hauptversammlung am 15 Mai wird eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorgeschlagen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 46 % des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern.

Der Ausblick 2018

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet K+S, dass der Umsatz spürbar und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen deutlich über den Werten von 2017 liegen werden. Bei den Kali- und Magnesiumprodukten wird sich die Produktionssteigerung im kanadischen Bethune positiv niederschlagen. Auch in der Salzsparte ist aufgrund steigender Absatzmengen und einer Verbesserung der Profitabilität mit Anstiegen zu rechen. „Wir erwarten, dass sich 2018 der Free Cash Flow deutlich verbessern wird“, ergänzt Lohr.

Konzept „Shaping 2030“

Bereits im Herbst letzten Jahres hat K+S seine Strategie „Shaping 2030“ vorgestellt. Hierbei will man sich auf die vier Kundensegmente Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden konzentrieren. Hieraus sollen sich dann attraktive Wachstumsoptionen für das Bestandsgeschäft und für neue Geschäftsfelder wie die Flüssigdüngung ergeben.

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