Thyssenkrupp: Bestes 1. Halbjahr seit Konzernumbau.  

Zusammen mit dem ebenfalls starken 1. Quartal wuchs das bereinigte Ebit um 34% auf 944 Millionen Euro und ist damit das Bestes seit Beginn der Strategischen Weiterentwicklung. Thyssenkrupp profitierte bei seinem Halbjahres-Ergebnis vor allem vom guten Stahlgeschäft in Europa.

Aber ausgerechnet dieser Stahlbereich ist es, der vor der künftigen Fusion mit Tata Steel steht. Die restlichen Zahlen haben den Anlegern nämlich gar nicht gefallen. Das Industriegütergeschäft litt unter steigenden Materialkosten und negativen Währungseffekten und die Aufzugsparte verbuchte ebenfalls einen leicht geringeren Gewinn. Die Aktie verlor zu Handelsende rund 6%.

Thyssenkrupp bestätigt Prognose

Doch die Prognose für das Gesamtjahr wurde heute von Finanzvorstand Guido Kerkhoff bestätigt. So soll das bereinigte Ebit der Essener in diesem Jahr auf 1,8 bis 2,0 Milliarden Euro zulegen. 944 Millionen davon hat das Unternehmen nun schon bereits nach dem ersten Halbjahr erreicht. Trotzdem belasten einige negative Effekte, weshalb das Unternehmen wenig Hoffnung machte, dass die Prognose in nächster Zeit angehoben werden könnten. Das enttäuschte dann auch die Analystengemeinde und einige Experten senkten am Abend bereits die Kursziele, ließen allerdings die Einschätzung auf „Kaufen“ bestehen.

Mit Tata zum zweitgrößten Stahlkonzern Europas

Im nächsten Monat soll laut Aussage Kerkhoffs der abschließende Fusionsvertrag mit der indischen Tata Steel unterzeichnet werden. Durch diesen Zusammenschluss wird dann der zweitgrößte Stahlkonzern Europas entstehen. Bereits zum Ende des letzten Jahres wurde eine Vereinbarung mit der deutschen Belegschaft im Stammwerk geschlossen.

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