UniCredit startet fulminant

Die größte Bank Italiens kann sich über den besten Jahresauftakt seit 2007 freuen, denn die UniCredit ist mit einem prozentual zweistelligen Nettogewinnzuwachs in das Jahr 2018 gestartet.

Das Institut verdiente in der Zeit von Januar bis März unter dem Strich 1,11 Milliarden Euro und damit fast 23% mehr als noch vor einem Jahr. Die Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 766 Millionen Euro gerechnet und die breite Anlegergemeinde zeigte sich erfreut. Die Aktie legte im frühen Donnerstags-Handel rund 2,5% zu.

Harte Sparmaßnahme bei UniCredit

Die Zahlen fielen wohl auch so gut aus, weil Chef Jean Pierre Mustier der Banken einen strikten Umbau verordnet hat. Es wurde ein Sparprogramm aufgelegt und faule Beteiligungen veräußert. Vor allem gab es aber eine Kapitalerhöhung von 13 Milliarden Euro, was die Kernkapitalquote auf rund 13% verbesserte.

Weniger Abschreibungen

Die Mutter der deutschen HypoVereinsbank profitierte zudem von geringeren Abschreibungen als im vergangenen Jahr. Sie lagen nur bei 496 Millionen Euro gegen 766 Millionen im ersten Quartal 2017. Steigende Bankgebühren in Italien haben die Einnahmen ebenfalls gestärkt.

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