Celesio mit weniger Umsatz

Der Konzernumsatz des Pharma-Großhändlers Celesio sank im ersten Halbjahr (01.04. bis 30.09.2016) des 2017er Geschäftsjahres auf einen Wert von 10,376 Mrd. Euro. Das ist ein Minus um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal.

© Pixabay
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Das EBIT für fortgeführte Aktivitäten ging um 36 % von 228,6 Mio. auf 146,3 Mio. Euro im Berichtszeitraum zurück. Um Sondereffekte bereinigt, stand ein Wert von 157,1 Mio. Euro in den Büchern. Einen stark negativen Einfluss auf das Ergebnis haben Wechselkurseffekte, und hier insbesondere die Abwertung des britischen Pfund, was alleine 431,2 Mio. Euro ausmachte. Außerdem schlug der Verkauf der norwegischen und schwedischen Geschäftseinheiten an die McKesson Corporation negativ ins Kontor. Diese wurden jedoch teilweise durch das Wachstum im Großhandel in Deutschland und durch Akquisitionen im 1. Halbjahr 2017 ausgeglichen.

Während Celesio die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2017 weiterhin hält, erwartet das Unternehmen, dass das bereinigte EBIT aufgrund von Kürzungen der staatlichen Erstattungen auf verschreibungspflichtige Medikamente in Großbritannien leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 liegen wird.

Der Groß- und Einzelhändler für den Pharmabereich ist in 13 Ländern mit rund 36.000 Mitarbeitern aktiv. Mit circa 2.150 eigenen Apotheken, über 300 verwalteten und mehr als 5.500 Partner- und Markenpartnerapotheken betreuen die Stuttgarter täglich über 2 Mio. Kunden.

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