3D Systems: Gewinne nach Quartalszahlen werden einkassiert

Keine Frage: Der 3D-Drucker-Spezialist 3D Systems (und damit Konkurrent von SLM Solutions) konnte sein zweites Quartal mit starken Ergebnissen abschließen. Wie das Unternehmen schon in der letzten Woche meldete, legten die Quartalsumsätze um fast 11 % auf 176,6 Millionen Dollar zu.

Auf einer adjustierten Basis wies das Unternehmen dann einen Gewinn je Aktie von 0,06 Dollar aus. In beiden Kennzahlen übertraf man die Markterwartungen deutlich. Hier hatten die Analysten im Durchschnitt nur mit 0,01 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von knapp 166 Millionen Dollar gerechnet.

Wo 3D Systems sein Geschäft macht

Besonders stark zeigte sich 3D Systems in der Sparte 3D-Drucker mit einem Umsatzplus von 41 % sowie im Bereich Lösungen für das Gesundheitswesen (z.B. 3D-Simulationen). Dort konnte der Umsatz um 26 % erhöht werden. Das wurde an der Börse ausgiebig gefeiert. Die Aktie schoss von einem Niveau bei rund 13,50 Dollar vor Bekanntgabe der Zahlen auf zeitweise fast 20 Dollar hoch.

Gehen die Gewinnmitnahmen weiter?

Angesichts der Tatsache, dass unter dem Strich das Unternehmen weiter Verluste gemacht hat und auch beim adjustierten Netto-Einkommen einen Abschlag von rund 28 % verbuchte, dürfte die Euphorie eigentlich etwas fehl am Platze gewesen sein.

Insofern muss man wohl damit rechnen, dass die bereits einsetzenden Gewinnmitnahmen weitergehen. Allerdings könnte es durchaus sein, dass sich die Aktie im Bereich zwischen 15 und 16 Dollar wieder stabilisieren könnte. Und das würde dann eine ganz andere Ausgangsposition charttechnisch schaffen als vor der Bekanntgabe der Zahlen.

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