3i Group: Borrows kauft 50.000 Aktien zu 2.229 Pence
Der Chef der 3i Group kauft Aktien für 1,1 Millionen Pfund und löst damit einen Kursanstieg von 2,7 Prozent aus.

- CEO kauft 50.000 Aktien
- Kurs steigt um 2,7 Prozent
- Jahresverlust beträgt 29 Prozent
- Technische Erholung erkennbar
CEO Simon Borrows hat ein klares Zeichen gesetzt. Der Chef des britischen Beteiligungsunternehmens 3i Group kaufte 50.000 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 2.228,63 Pence — ein persönliches Investment von rund 1,11 Millionen Pfund. Der Markt quittierte das mit Kursgewinnen.
Insider-Kauf treibt Kurs nach oben
Am Freitag schloss die 3i-Aktie an der Londoner Börse bei 2.307 Pence. Das entspricht einem Tagesplus von rund 2,7 Prozent. Der FTSE 100 legte im gleichen Zeitraum nur 0,2 Prozent zu. 3i gehörte damit zu den stärksten Werten im britischen Leitindex.
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Der Kauf von Borrows fiel in eine Woche, in der Insider-Transaktionen im FTSE 100 und FTSE 250 breit diskutiert wurden. Während etwa der Finanzvorstand von Marks & Spencer Anteile verkaufte, setzte der 3i-Chef auf Zukauf. Der Kontrast war kaum zu übersehen.
Starke Woche, schwieriges Jahr
Kurzfristig läuft es für 3i. Auf Wochensicht steht ein Plus von rund 3,8 Prozent. Das ändert nichts an der längeren Perspektive: Seit Jahresbeginn hat die Aktie fast 29 Prozent verloren. Vom 52-Wochen-Hoch bei 51,50 Euro trennen den aktuellen Kurs von 26,75 Euro noch immer rund 48 Prozent.
Das makroökonomische Umfeld in Großbritannien bleibt belastet. Die britischen Einzelhandelsumsätze fielen im April um 1,3 Prozent, die Staatsverschuldung übertraf die Prognosen. Für ein Unternehmen, das Private-Equity- und Infrastrukturportfolios bewertet, sind das keine einfachen Rahmenbedingungen.
Technisch erholt, aber unter Druck
Der RSI liegt bei 61,7 — kein überkauftes Territorium, aber deutlich erholt. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 30,48 Euro liegt noch rund 12 Prozent über dem aktuellen Kurs. Der 200-Tage-Durchschnitt bei 39,11 Euro ist noch weiter entfernt.
Der CEO-Kauf hat kurzfristig als Anker gewirkt. Ob er auch mittelfristig trägt, hängt davon ab, wie 3i die Neubewertung seines Private-Equity-Portfolios in einem schwächeren Marktumfeld meistert. Die nächsten Portfoliobewertungen werden zeigen, ob Borrows‘ Optimismus berechtigt war.
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