Abivax Aktie: 920 Millionen Dollar eingesammelt
Abivax sammelt brutto 920 Mio. Dollar ein und plant FDA-Zulassungsantrag für Obefazimod im vierten Quartal.

- Kapitalerhöhung auf 920 Mio. Dollar aufgestockt
- Positive Phase-3-Daten zerstreuen Krebsbedenken
- FDA-Zulassungsantrag für viertes Quartal geplant
- Finanzpolster reicht bis ins zweite Quartal 2029
Abivax hat seine Kapitalerhöhung abgeschlossen – und noch einmal nachgelegt. Die Biotech-Firma aus Frankreich sammelt brutto rund 920 Millionen Dollar ein. Der Grund: ein vollständig ausgeübter Mehrzuteilungs-Option.
Klinischer Durchbruch gegen Krebsbedenken
Die Platzierung brachte insgesamt 7,36 Millionen American Depositary Shares (ADSs) zu je 125 Dollar. Die Option trieb das Emissionsvolumen um weitere 960.000 Papiere nach oben. Das Geld fließt in die Kommerzialisierung des Hauptkandidaten Obefazimod. Das Mittel wird gegen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn entwickelt.
Ein wichtiger Meilenstein: Am 29. Juni veröffentlichte Abivax positive Phase-3-Daten. Sie zerstreuten frühere Krebsängste. Die Malignitätsraten aus den Studien entsprachen den natürlichen Erkrankungsraten bei Colitis-Patienten. Für das vierte Quartal plant das Unternehmen einen Zulassungsantrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA.
Die Marktzahlen untermauern den Optimismus. Die Aktie steht bei 125,70 Euro, ein Plus von 7,90 Prozent am Donnerstag. Innerhalb einer Woche legte das Papier 54,61 Prozent zu. Im Monatsverlauf beträgt der Gewinn sogar 98,26 Prozent.
Starke Finanzbasis bis 2029
Mit dem Geldpolster hat Abivax Luft. Der Kapitalvorrat reicht nach bisheriger Planung bis ins zweite Quartal 2029. Der Konzern kann sich auf die entscheidende Entwicklungsphase konzentrieren.
Das 52-Wochen-Hoch von 130,80 Euro liegt noch 3,90 Prozent entfernt. Vor einem Jahr notierte das Papier bei umgerechnet 6,69 Euro – ein Kursplus von über 1700 Prozent. Die Anleger honorieren den Fortschritt. Der RSI liegt bei 70,6 Punkten, die Volatilität bleibt mit knapp 193 Prozent extrem.
Der nächste Termin steht: die FDA-Einreichung im vierten Quartal. Sollte sie angenommen werden, eröffnet sich ein Milliardenmarkt für das oral einnehmbare Mittel.
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