ABN Amro Aktie: 692 Millionen Euro im Q1

ABN Amro überrascht mit hohem Nettogewinn dank starkem Provisionsgeschäft und Kostendisziplin. Die Aktie legt kräftig zu.

Die Kernpunkte:
  • Nettogewinn übertrifft Prognosen deutlich
  • Provisionserträge steigen um 20 Prozent
  • Kostenschätzung für 2026 gesenkt
  • Aktie springt um sieben Prozent

ABN Amro liefert zum Jahresauftakt 2026 Ergebnisse, die deutlich über den Prognosen liegen. Während viele Institute mit stagnierenden Margen kämpfen, profitiert das niederländische Haus von einem starken Provisionsgeschäft und strikter Kostendisziplin. Die Aktie reagiert am Mittwoch mit einem Kurssprung von sieben Prozent auf 31,48 Euro.

Der Nettogewinn kletterte im ersten Quartal auf 692 Millionen Euro. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt lediglich mit rund 597 Millionen Euro gerechnet. Mit einem RSI von über 84 gilt das Papier technisch nun allerdings als überkauft.

Provisionsgeschäft und Zinsüberschuss legen zu

Besonders das Provisionsgeschäft stach hervor. Die Erträge in diesem Segment sprangen um 20 Prozent auf 608 Millionen Euro, getrieben durch hohe Aktivitäten im Wealth Management und Clearing. Der Zinsüberschuss belief sich derweil auf 1,64 Milliarden Euro.

Parallel dazu drückt die Bank erfolgreich auf die Kostenbremse. Die Zahl der Vollzeitstellen sank im Vergleich zum Vorquartal um zwei Prozent. In der Folge senkte das Management die Kostenschätzung für das Gesamtjahr 2026 auf rund 5,5 Milliarden Euro.

Strategischer Umbau im Fokus

CEO Marguerite Bérard sieht die niederländische Wirtschaft trotz geopolitischer Spannungen im Nahen Osten in einer robusten Verfassung. Steigende Energiekosten treiben zwar die Inflation, Bérard erwartet jedoch ein weiterhin stabiles Kreditwachstum. Das Hypothekengeschäft legte netto um zwei Milliarden Euro zu.

Die Integration von Hauck Aufhäuser Lampe verläuft planmäßig. Für das laufende Jahr stehen weitere Portfolio-Umbauten an. Die Übernahme von NIBC soll im dritten Quartal abgeschlossen werden, während der Verkauf der Privatkredit-Sparte Alfam für das vierte Quartal 2026 vorgesehen ist.

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