ABO Energy Aktie: Schicksalstag!
Die Abstimmung über den Restrukturierungsplan für ABO Energy endet heute. Ein Nein der Gläubiger gefährdet die Sanierung des angeschlagenen Projektentwicklers nach einem erwarteten Rekordverlust.

- Entscheidende Gläubigerabstimmung über Kündigungsrechte
- Erwarteter Jahresfehlbetrag von 170 Millionen Euro
- Kritik an Sanierung ohne vorliegendes Gutachten
- Stillhalteabkommen mit Banken bereits vereinbart
Für den Wiesbadener Projektentwickler steht heute alles auf dem Spiel. Die entscheidende Abstimmung der Anleihegläubiger endet an diesem Donnerstag, und von ihrem Ausgang hängt die kurzfristige Zukunft des Unternehmens ab. Ohne die geforderte Zustimmung droht der gesamte Restrukturierungsplan nach dem prognostizierten Rekordverlust zu scheitern.
Kampf um die Liquidität
Im Zentrum des heutigen Tages steht die Anleihe 2024/2029. Das Management fordert von den Gläubigern den Verzicht auf bestimmte Kündigungsrechte und die Einhaltung sogenannter Negativverpflichtungen. Dieser Schritt ist die zwingende Voraussetzung, um eine bereits ausgehandelte Stillhaltevereinbarung mit den banken wirksam werden zu lassen. Nur so können dringend benötigte Zwischenfinanzierungen freigegeben werden.
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Die finanzielle Schieflage ist massiv. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet der Konzern einen historischen Fehlbetrag von rund 170 Millionen Euro. Verantwortlich für diesen Einbruch sind laut Unternehmensführung vor allem ein schwieriges Marktumfeld, gesunkene Einspeisevergütungen durch überzeichnete Windkraft-Auktionen sowie hohe Sonderabschreibungen.
Kritik am Blindflug
Der Rettungsplan stößt jedoch auf deutlichen Widerstand. Anlegerschützer wie die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) bemängeln das Vorgehen scharf. Sie kritisieren, dass Gläubiger weitreichende Rechte abtreten sollen, noch bevor das angekündigte Sanierungsgutachten überhaupt vorliegt. Investoren werden faktisch gezwungen, einen Vertrauensvorschuss zu leisten, ohne die Tragfähigkeit der geplanten Maßnahmen verifizieren zu können.
Einziger Lichtblick bleibt bislang das im Januar unterzeichnete Stillhalteabkommen mit Banken und Schuldscheindarlehensgebern. Diese Vereinbarung verhindert vorerst, dass Kredite fällig gestellt werden, greift jedoch nur bei einem positiven Votum der Anleihegläubiger. Das Ergebnis der Abstimmung wird kurz nach Fristende erwartet und entscheidet darüber, ob der Weg für die Sanierung frei ist oder das Unternehmen unter extremem Druck neu verhandeln muss.
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