ABO Energy: Banken verschaffen Luft

Der Windkraftentwickler ABO Energy sichert sich mit einem Stillhalteabkommen Zeit für seine Restrukturierung, nachdem erstmals ein Jahresverlust droht. Nun müssen auch Anleihegläubiger gewonnen werden.

Die Kernpunkte:
  • Stillhalteabkommen mit Banken verschafft Sanierungszeit
  • Erster Jahresverlust in der Firmengeschichte erwartet
  • Umfangreiche Projektpipeline von über 30 Gigawatt
  • Langfristige Strategiewechsel zum Anlagenbetreiber

Der Windkraft-Projektierer ABO Energy arbeitet nach dem ersten Verlustjahr seiner Geschichte an einem Neustart. Ende Januar sicherte sich das Unternehmen mit einem Stillhalteabkommen zunächst die Unterstützung seiner wichtigsten Banken. Jetzt geht es darum, auch die Anleihegläubiger ins Boot zu holen – während parallel ein umfassendes Sanierungsprogramm anläuft.

Stillhalteabkommen sichert Zeitgewinn

Am 26. Januar schloss ABO Energy eine Stillhaltevereinbarung mit den Gläubigern wesentlicher Finanzierungen. Die Vereinbarung verschafft dem Unternehmen den nötigen Spielraum, um die Restrukturierung durchzuziehen. Auslöser der Schieflage waren hohe Sonderabschreibungen auf das Projektportfolio und Verzögerungen bei mehreren Vorhaben.

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Das Management hat als Reaktion ein Transformations- und Effizienzprogramm aufgelegt, mit dem die Profitabilität wiederhergestellt werden soll.

Anleihegläubiger am Zug

Nach den Banken richtet sich der Blick nun auf die Anleiheinhaber. Das Unternehmen hat sie aufgefordert, dem Stillhalteabkommen beizutreten – ein entscheidender Schritt für das Gelingen der Sanierung.

Die Eckdaten:

  • Erste Jahresverlust in der Firmengeschichte für 2025 erwartet
  • Projektpipeline von über 30 Gigawatt bleibt intakt
  • Langfristige Überlegungen zur Transformation vom Projektentwickler zum Anlagenbetreiber (IPP-Modell)

Marktrückenwind bleibt bestehen

Die finanzielle Durststrecke fällt in eine Phase, in der der Ausbau erneuerbarer Energien politisch forciert wird. Der Anteil am deutschen Bruttostromverbrauch soll bis 2030 auf mindestens 80 Prozent steigen, bis 2045 strebt die Bundesregierung die Klimaneutralität an.

Ob ABO Energy von diesem strukturellen Rückenwind profitieren kann, hängt davon ab, ob die Restrukturierung gelingt und das Unternehmen seine umfangreiche Pipeline in rentable Projekte verwandeln kann.

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