ABO WIND AG Aktie: Erfreuliche Marktchancen!
Die erste Abstimmung der Gläubiger verfehlte das Quorum, nun folgt eine Versammlung mit niedrigerer Hürde. Parallel sichert sich das Unternehmen Zuschläge für neue Solarparks.

- Gläubigerversammlung am 9. März mit reduziertem Quorum
- Zuschläge für drei Solarparks mit 50 Megawatt Leistung
- Geplante Änderungen sollen finanziellen Spielraum erhöhen
- Baubeginn der Solarprojekte für Herbst 2026 vorgesehen
ABO Energy muss bei seiner Anleihe-Restrukturierung nachlegen. Eine erste Abstimmung unter den Gläubigern brachte zwar die nötige Mehrheit, scheiterte aber am erforderlichen Quorum. Jetzt setzt das Unternehmen auf eine Präsenzversammlung – und liefert parallel operative Fortschritte aus dem Solargeschäft.
Anleihegläubiger stimmen am 9. März erneut ab
Wie ABO Energy am 17. Februar mitteilte, erreichte die erste Abstimmung ohne Versammlung zur Anleihe 2024/2029 die erforderliche Stimmenmehrheit, verfehlte jedoch das Mindestquorum von 50%. Beteiligt waren laut Unternehmen rund 38% des ausstehenden Kapitals.
Deshalb wurde eine Gläubigerversammlung einberufen. Sie findet am Montag, 9. März 2026, ab 14 Uhr in der IHK Wiesbaden statt. Entscheidend: In dieser zweiten Runde gilt ein reduziertes Quorum von 25% – die formale Hürde liegt damit deutlich niedriger.
CFO Alexander Reinicke bezeichnete das Votum der ersten Runde als ermutigend und verwies darauf, dass die Zustimmung der Gläubiger für die geplanten Schritte im Restrukturierungsprozess notwendig sei. Die Unterlagen zur Versammlung stehen seit dem 19. Februar auf der Unternehmenswebsite bereit.
Was an der Anleihe geändert werden soll
Im Kern geht es um Anpassungen der Anleihebedingungen, die den finanziellen Spielraum erhöhen und den Restrukturierungsprozess absichern sollen. Vorgesehen sind unter anderem:
- Verzicht auf die Negativverpflichtung, die aktuell neue Garantien, Darlehen und Bürgschaften erschwert, die für den laufenden Geschäftsbetrieb wichtig sein können
- Streichung eines Kündigungsrechts im Zusammenhang mit Verhandlungen über eine Schuldenrestrukturierung
- Aussetzung weiterer Kündigungsrechte bis zum 31. Mai 2026
- Bestellung eines gemeinsamen Vertreters für die Anleihegläubiger zur Wahrnehmung ihrer Interessen in weiteren Verhandlungen
Kann die Abstimmung am 9. März damit zum entscheidenden Durchbruch werden? Das geringere Quorum erhöht zumindest die Chance, dass das Ergebnis diesmal auch formal wirksam zustande kommt.
Solar-Zuschläge: 50 MW als operatives Signal
Parallel meldete ABO Energy am 16. Februar einen Erfolg in einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur: Zuschläge für drei Solarparks mit zusammen rund 50 Megawatt. Die Projekte verteilen sich auf drei Standorte:
- Schlangenbad (Hessen): 20 MWp
- Ober-Olm (Rheinland-Pfalz): 18,9 MWp
- Schieder-Schwalenberg (Nordrhein-Westfalen): 10,55 MWp
Der Baubeginn ist für Herbst 2026 geplant. Im Folgejahr sollen die Anlagen zusätzlich mit Batteriespeichersystemen ausgestattet werden. Laut Unternehmen war es zudem der dritte Ausschreibungserfolg in Folge: In den ersten beiden Solarrunden 2025 gab es bereits Zuschläge für fünf Parks mit insgesamt rund 57 Megawatt.
Der aktuelle Projektblock ist Teil eines Hybrid-Portfolios mit acht Standorten, insgesamt 100 MWp Solarkapazität und rund 80 MW Batteriespeicher. Gespräche mit potenziellen Investoren laufen nach Unternehmensangaben.
Im Fokus steht nun der nächste fixe Termin: Am 9. März soll die Gläubigerversammlung über die Änderungen zur 2024/2029-Anleihe entscheiden – mit dem niedrigeren Quorum von 25% als zentralem Hebel für einen formalen Abschluss dieser Abstimmungsrunde.
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