AC Immune Aktie: Andrea Pfeifer nach 23 Jahren weg
Andrea Pfeifer verlässt nach 23 Jahren die Führung von AC Immune. Interims-CEO Martin Zügel übernimmt, während die Aktie unter Druck bleibt.

- Andrea Pfeifer legt CEO-Amt nieder
- Martin Zügel wird Interims-CEO
- Hauptversammlung im Juni 2026 entscheidend
- Aktie verliert 2,29 Prozent am Freitag
AC Immune verliert seine prägende Figur an der Spitze. Mitgründerin Andrea Pfeifer legt nach 23 Jahren als CEO ihr Amt nieder. Für das Biotech-Unternehmen ist das ein Einschnitt. Der Wechsel fällt in eine Phase, in der die Pipeline weiter im Zentrum steht.
Interims-CEO übernimmt
Die operative Führung geht zunächst an Martin Zügel über. Er ist derzeit Vorsitzender des Verwaltungsrats und übernimmt die Rolle des Interims-CEO. Damit bleibt die Spitze handlungsfähig, während AC Immune den Übergang in der Geschäftsführung organisiert.
Parallel dazu würdigt die Davos Alzheimer’s Collaborative Pfeifers Beitrag zur Alzheimer-Forschung und zur politischen Begleitung des Themas. Das unterstreicht, wie eng die Personalie mit der Entwicklung des Unternehmens verbunden ist. AC Immune arbeitet weiter an Therapien gegen Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen.
Blick auf die Hauptversammlung
Für die Aktionäre rückt nun die Hauptversammlung im Juni 2026 in den Vordergrund. Dort dürfte auch der Führungswechsel ein Thema sein. Außerdem wird sich zeigen, wie das Unternehmen die strategischen Prioritäten in der klinischen Entwicklung weiter setzt.
AC Immune hat bereits früher auf Kostenkontrolle gesetzt. 2025 baute das Unternehmen die Belegschaft um 30 Prozent ab, um mehr finanzielle Flexibilität zu schaffen. Nach aktuellen Planungen reicht die Finanzierung des operativen Geschäfts bis ins vierte Quartal 2027.
Aktie unter Druck
An der Börse kommt der Umbau nicht in ruhigem Fahrwasser an. Die Aktie schloss am Freitag bei 2,35 Euro und gab 2,29 Prozent nach. Auf Sicht von 30 Tagen liegt sie 11,82 Prozent im Minus, seit Jahresbeginn 17,98 Prozent.
Der Abstand zu den gleitenden Durchschnitten bleibt ebenfalls belastend. Der Kurs notiert unter dem 50-Tage- und dem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 39,2 zeigt zudem, dass die Aktie eher schwach, aber noch nicht klar überverkauft wirkt.
Für die nächsten Wochen ist die Hauptversammlung der wichtigste Termin. Dort treffen die Nachfolgeregelung, die finanzielle Planung bis 2027 und die klinische Strategie direkt aufeinander.
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