Adidas: Acht WM-Trikots vor Nike-Übergang

Adidas setzt vor dem Ende des DFB-Vertrags auf eine breite Trikotpalette für die WM 2026, um Marktanteile zu sichern. Trotz guter Fundamentaldaten zeigt die Aktie weiterhin Schwäche.

Die Kernpunkte:
  • Acht neue Deutschland-Trikots für die WM 2026
  • Fünf Retro-Modelle inklusive WM-2006-Design
  • Fokus auf Wachstumsmarkt Nordamerika
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch

Adidas fährt für die Weltmeisterschaft 2026 groß auf. Bevor Nike im kommenden Jahr den DFB übernimmt, will der Konzern aus Herzogenaurach das letzte Vertragsjahr maximal ausschöpfen. Die ehrgeizigen Pläne spiegeln sich im Aktienkurs allerdings kaum wider.

Abschiedstour in Schwarz-Rot-Gold

Der Sportartikelhersteller plant eine außergewöhnlich breite Produktpalette für die deutsche Nationalmannschaft. Acht offizielle Deutschland-Trikots sollen auf den Markt kommen. Darunter befinden sich reguläre Modelle für das Turnier in Nordamerika sowie ein spezielles Abschieds-Trikot.

Zusätzlich setzt das Management stark auf Nostalgie. Fünf Retro-Modelle sind in Planung. Ein Highlight ist die Neuauflage des bekannten „Teamgeist“-Designs von der Heim-WM 2006.

Nordamerika als Wachstumsmarkt

Das Großereignis in den USA, Kanada und Mexiko gilt als zentraler Motor für die Branche. Adidas will dort wichtige Marktanteile sichern. Das Ziel: Die aktuelle Markendynamik soll in langfristige Kundenbindung übergehen.

Analysten sehen in der Lifestyle- und Performance-Sparte den nötigen Hebel für einen echten Aufschwung. Im Gegensatz zur Konkurrenz trauen Experten den Herzogenaurachern hier deutliche Zuwächse zu.

Schwache Kurse trotz guter Prognosen

Fundamental sieht die Lage vielversprechend aus. Für das laufende Jahr erwarten Analysten im Schnitt einen Gewinn von 9,46 Euro je Aktie. Das mittlere Kursziel der Banken liegt bei rund 200 Euro.

An der Börse dominiert hingegen Zurückhaltung. Am Mittwoch rutschte das Papier um über zwei Prozent auf 141,50 Euro ab. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf 16 Prozent.

Charttechnisch bleibt die Situation angespannt. Die Aktie notiert aktuell weit unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Kurzfristig gerät nun auch die Unterstützung bei 144 Euro wieder unter Druck. Fällt der Kurs weiter, rückt das jüngste Tief von Anfang April bei 130,60 Euro als nächste Zielmarke ins Visier.

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