Adidas Aktie: Bad Bunny bringt Millionen

Der Super Bowl Auftritt von Markenbotschafter Bad Bunny erzielte für Adidas einen messbaren Marketingwert von 1,6 Millionen US-Dollar. Barclays hält an einer neutralen Bewertung der Aktie fest.

Die Kernpunkte:
  • Super Bowl Performance mit hohem Marketingwert
  • Barclays bestätigt neutrales Rating
  • Starke operative Zahlen für 2025
  • Aktienrückkaufprogramm startet im Februar

Während Adidas den Börsentag am 10. Februar 2026 bei 156,90 Euro vergleichsweise ruhig gestaltet, sorgen zwei Meldungen für Gesprächsstoff: Der Super Bowl-Auftritt von Markenbotschafter Bad Bunny spülte dem Konzern einen messbaren Marketing-Wert von 1,6 Millionen US-Dollar in die Kasse. Gleichzeitig bekräftigt Barclays seine neutrale Haltung zur Aktie. Doch was bedeutet das für die Herzogenauracher im laufenden Jahr?

Bad Bunny als Reichweiten-Garant

Der Puerto-Ricaner lieferte bei der Super Bowl LX Halftime Show am 8. Februar eine Performance ab, die Adidas mehr als nur Aufmerksamkeit brachte. Laut Launchmetrics erzielte die Marke durch den Auftritt einen Media Impact Value von 1,6 Millionen Dollar. Bad Bunny, seit 2021 Partner des Konzerns, präsentierte dabei eine neue weiße Variante seines Signaturschuhs BadBo 1.0.

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Die wichtigsten Fakten zum Marketing-Coup:

  • 39 % der Online-Berichterstattung zur Halftime Show entfielen auf Bad Bunny
  • Auch die Tänzer trugen Adidas-Sneaker und verstärkten die Markenpräsenz
  • Konkurrent Nike verzichtete erstmals auf klassische TV-Werbung während des Events

Der Schachzug fügt sich in eine aggressive Wachstumsstrategie ein, die auf prominente Testimonials und gezielte Großevents setzt.

Barclays bleibt vorsichtig

Die britische Investmentbank Barclays ließ am 10. Februar ihre Einschätzung unverändert. Analystin Carole Madjo bestätigte das „Hold“-Rating mit einem Kursziel von 190,00 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 21 Prozent zum aktuellen Kurs.

Die neutrale Haltung der Analystin basiert auf den vorläufigen Jahreszahlen, die Adidas Ende Januar vorlegte. Der operative Gewinn für 2025 erreichte 2,06 Milliarden Euro bei einem Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro – ein währungsbereinigtes Plus von 13 Prozent. Besonders die Segmente Running (+25 %) und Training (+20 %) sowie Lateinamerika (+25 %) trieben das Wachstum.

Aktienrückkauf als Signal

Im Februar startete Adidas ein Rückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro. Die Maßnahme soll überschüssige Liquidität an die Aktionäre zurückführen und das Vertrauen in die operative Stärke unterstreichen.

Am 4. März folgen die endgültigen Zahlen für 2025 sowie der offizielle Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Bis dahin dürfte die Aktie, die vom 52-Wochen-Tief bei 143,50 Euro bereits knapp zehn Prozent entfernt notiert, in einer Warteschleife verharren.

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