Adidas Aktie: Geheime Milliarden-Chance!

Das letzte WM-Trikot vor dem Wechsel zu Nike wird zum Verkaufsschlager und bringt Adidas eine Milliarde Euro Zusatzumsatz, während Zölle die Gewinnprognose belasten.

Die Kernpunkte:
  • Abschiedstrikot übertrifft EM-Verkaufszahlen deutlich
  • Zölle drücken operativen Gewinn auf 2,3 Milliarden Euro
  • Insider kaufen Aktien nach 52-Wochen-Tief
  • Hauptversammlung stimmt über höhere Dividende ab

Die Papiere des Sportartikelkonzerns haben seit Jahresbeginn rund 18 Prozent an Wert verloren. Aktuell kämpft der Kurs um die Marke von 138 Euro. Inmitten dieser Schwäche übersehen viele Marktteilnehmer ein historisches Ereignis. Das letzte WM-Trikot der deutschen Nationalmannschaft vor dem Wechsel zu Nike entwickelt sich zum Kassenschlager.

Abschied befeuert die Nachfrage

Nach über 70 Jahren endet 2027 die Partnerschaft mit dem DFB. Nike übernimmt die Ausrüstung für mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr. Dieser nahende Abschied verleiht dem aktuellen WM-Sortiment eine hohe emotionale Strahlkraft. Das neue blaue Auswärtstrikot schlägt bereits jetzt die Verkaufszahlen der Europameisterschaft 2024. Insgesamt rechnet das Management durch das Turnier mit einer Milliarde Euro Zusatzumsatz. Ein willkommener Rückenwind.

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Finanziell blickt das Unternehmen auf ein starkes Jahr 2025 mit 24,8 Milliarden Euro Rekordumsatz zurück. Der Ausblick auf das laufende Jahr enttäuschte die Börse allerdings massiv. Das Management erwartet lediglich 2,3 Milliarden Euro operativen Gewinn. Zölle und negative Währungseffekte fressen rund 400 Millionen Euro auf.

Zölle bremsen den Rekordlauf

Finanzchef Harm Ohlmeyer benennt die Abhängigkeit von Vietnam als Kernproblem. Dort fertigt Adidas 40 Prozent aller Schuhe. Diese Konzentration macht den Konzern extrem anfällig für neue Zollgrenzen. Das Ziel einer operativen Marge von zehn Prozent verschiebt sich dadurch auf 2027 oder 2028.

Anfang April markierte die Aktie bei 130,60 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Genau auf diesem Niveau griffen Unternehmensinsider beherzt zu. Das Investmentvehikel von Großaktionär Nassef Sawiris kaufte Papiere für elf Millionen Euro. Finanzchef Ohlmeyer investierte gut 332.000 Euro. Solche Transaktionen werten Marktbeobachter oft als Vertrauensbeweis. Aktuell notiert das Papier wieder leicht erholt bei 138,10 Euro.

Konkrete Termine im Fokus

Am 29. April präsentiert Adidas die Zahlen für das erste Quartal. Hier muss das Management konkrete Daten zu den aktuellen Zollbelastungen vorlegen. Auf der Hauptversammlung am 7. Mai stimmen die Aktionäre über eine erhöhte Dividende von 2,80 Euro ab. Ein flankierendes Rückkaufprogramm über eine Milliarde Euro stützt den Kurs zusätzlich ab.

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