Adidas Aktie: Langfristige Entwicklungen

Adidas startet Aktienrückkäufe im Milliardenumfang, um den Kurs zu stützen. Die finale Jahresbilanz und die Prognose für 2026 am 4. März werden als entscheidend für die Trendwende bewertet.

Die Kernpunkte:
  • Massives Rückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro
  • Starke vorläufige Zahlen mit Gewinnsprung von 54 Prozent
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch
  • Entscheidende Jahresprognose am 4. März 2026

Trotz starker vorläufiger Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr notiert die Adidas-Aktie weiterhin deutlich unter ihren Höchstständen. Während Anleger gespannt auf die endgültige Bilanz und den Ausblick am kommenden Dienstag warten, steuert der Konzern aktiv gegen den jüngsten Kursdruck: Ein massives Aktienrückkaufprogramm soll das Vertrauen der Investoren stützen. Reicht das aus, um den Abwärtstrend seit Jahresbeginn zu stoppen?

Milliarden-Programm als Kursstütze

Adidas schafft derzeit Fakten auf der Käuferseite. Wie der Sportartikelhersteller bestätigte, läuft das Ende Januar angekündigte Rückkaufprogramm auf Hochtouren. Bis zum 20. Februar hat das Unternehmen bereits über 1,6 Millionen eigene Aktien vom Markt genommen. Dabei zahlte der Konzern Durchschnittskurse zwischen rund 154 und 156 Euro.

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Diese Transaktionen sind Teil einer größeren Strategie: Insgesamt plant Adidas für das Jahr 2026 Rückkäufe im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro. Die aktuell laufende erste Tranche über 500 Millionen Euro soll noch bis zum 18. März abgeschlossen werden. Für Anleger ist dies ein wichtiges Signal, dass das Management das aktuelle Kursniveau – die Aktie notiert derzeit bei 160,50 Euro – als attraktiv bewertet.

Rekordjahr trifft auf skeptischen Markt

Fundamental steht der Konzern solide da. Die bereits veröffentlichten Eckdaten für 2025 weisen einen Umsatz von 24,8 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von gut 2,06 Milliarden Euro aus – ein Plus von 54 Prozent beim Gewinn. Besonders die operative Marge von 8,3 Prozent unterstreicht die gelungene Trendwende unter CEO Bjørn Gulden.

Dennoch spiegelt der Aktienkurs diese Erfolge aktuell kaum wider. Mit einem Minus von knapp 5 Prozent seit Jahresbeginn und einem Abstand von rund 35 Prozent zum 52-Wochen-Hoch (246,80 Euro) dominiert Skepsis das Bild. Marktbeobachter verweisen auf ein schwieriges Einzelhandelsumfeld und wachsende Konkurrenz durch Marken wie On und Asics. Zudem sorgt die Restrukturierung beim US-Rivalen Nike für Unsicherheit im gesamten Sektor.

Entscheidung am 4. März

Der kommende Dienstag, der 4. März 2026, dürfte für die weitere Kursentwicklung entscheidend sein. An diesem Tag präsentiert Adidas nicht nur den vollständigen Jahresabschluss, sondern vor allem die erstmalige Prognose für das laufende Jahr.

Hier gehen die Meinungen der Experten auseinander: Während einige Analysten, etwa von der Deutschen Bank, den Umsatzanstieg der Marke positiv hervorheben, mahnen andere Stimmen wie Jefferies zur Vorsicht bezüglich der 2026er-Guidance. Anleger sollten genau beobachten, ob der Konzern die hohen Erwartungen an das Wachstum im Bereich Retro-Sneaker und Performance-Produkte mit konkreten Zahlen untermauern kann. Fällt der Ausblick überzeugend aus, könnte dies in Kombination mit dem laufenden Aktienrückkauf den nötigen Impuls für eine nachhaltige Bodenbildung liefern.

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