Adidas Aktie: Nike-Krise zieht mit

Die Adidas-Aktie gerät trotz eigener Erfolge in einen Abwärtssog, da die anhaltende Krise des Rivalen Nike den gesamten Sportartikelmarkt belastet. Die Aktie nähert sich einer kritischen charttechnischen Unterstützung.

Die Kernpunkte:
  • Aktie fällt ohne eigene negative Nachrichten
  • Nike-Krise führt zu pauschalen Verkäufen im Sektor
  • Produktneuheiten wie MLS-Ball werden ignoriert
  • Charttechnisch droht Bruch wichtiger Unterstützung

Zum Wochenstart gerät die Adidas Aktie unter Verkaufsdruck – und das, obwohl der Konzern selbst keine negativen Nachrichten liefert. Der Grund: Die anhaltende Schwäche des US-Rivalen Nike belastet den gesamten Sportartikelsektor. Anleger sortieren pauschal aus, operative Erfolge verpuffen wirkungslos. Charttechnisch spitzt sich die Lage zu.

Die wichtigsten Fakten:
– Aktie rutscht in Richtung kritischer Unterstützungszone bei 160-165 Euro
– Nike-Krise strahlt auf gesamten Sektor ab – Sippenhaft-Effekt dominiert
– Positive Produktneuheiten (MLS-Ball) werden vom Markt ignoriert
– 12-Monats-Performance: -30,25%

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Sektorschwäche drückt auf die Stimmung

Die Adidas Aktie kann sich dem Abwärtssog nicht entziehen. Nike kämpft weiter mit strategischen Problemen und schwachen Verkaufszahlen – diese Unsicherheit färbt auf die gesamte Branche ab. Institutionelle Investoren gewichten Sektor-Risiken aktuell über und trennen sich von Sportartikelwerten, unabhängig von der individuellen Verfassung der Unternehmen.

Die Korrelation ist deutlich: Wenn Nike strauchelt, gerät auch Adidas unter Druck. Das Vertrauen in eine kurzfristige Branchenerholung fehlt derzeit.

Produktoffensive läuft ins Leere

Besonders bitter für das Management: Selbst konkrete Erfolge finden keine Resonanz. Am Freitag präsentierte Adidas gemeinsam mit der Major League Soccer den offiziellen Spielball für die Saison 2026 – ein strategisch wichtiges Produkt im Vorfeld der Weltmeisterschaft in Nordamerika. Das Design integriert GPS-Koordinaten aller 30 MLS-Stadien.

Die Marktreaktion blieb aus. Wenn selbst Marketing-Erfolge mit US-Bezug keine Käufer anlocken, ist das ein klassisches Zeichen für angeschlagenes Marktsentiment. Operative Fortschritte werden derzeit schlicht ausgeblendet.

Charttechnik: Entscheidungszone erreicht

Technisch bewegt sich die Aktie auf dünnem Eis. Bei rund 167 Euro nähert sie sich der massiven Unterstützungszone zwischen 160 und 165 Euro. Dieser Bereich gilt als letzte wichtige Haltelinie. Ein Unterschreiten könnte weitere technische Verkaufssignale auslösen und den Druck durch algorithmische Systeme verstärken.

Die relative Schwäche ist offensichtlich: Während Vorjahresgewinner wie Rheinmetall oder Siemens Energy dynamisch ins neue Jahr starteten, fehlt Adidas jegliches Momentum. Die kommenden Handelstage dürften zeigen, ob die Unterstützung hält oder weitere Verluste drohen.

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