Adidas Aktie: Rekordjagd mit Aktienrückkauf
Der Sportartikelhersteller erzielte 2025 historische Umsätze und steigerte das operative Ergebnis um über 700 Millionen Euro. Ein neues Aktienrückkaufprogramm soll den Kurs stützen.

- Umsatz steigt auf Rekordwert von 24,8 Milliarden Euro
- Operatives Ergebnis wächst um mehr als 700 Millionen Euro
- Konzern kündigt Aktienrückkaufprogramm an
- Aktie springt nachbörslich um 6,5 Prozent
Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach hat 2025 so viel Umsatz gemacht wie nie zuvor. Die Erlöse kletterten währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Noch beeindruckender: Das operative Ergebnis schoss um mehr als 700 Millionen Euro nach oben und erreichte gut 2,0 Milliarden Euro. Die Aktie reagierte im nachbörslichen Handel am Donnerstag mit einem Kurssprung von 6,5 Prozent.
Vorstandschef Björn Gulden zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. Bemerkenswert ist das Resultat vor allem deshalb, weil belastende Faktoren wie die US-Zollpolitik dem Konzern das Leben schwer machten. Die vollständigen Zahlen samt Ausblick für 2026 will das Management am 4. März präsentieren.
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Rückkauf statt Dividende?
Parallel zu den Rekordzahlen kündigte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm an. Eine Überraschung ist dieser Schritt allerdings nicht. Die Papiere notieren nach Einschätzung von Marktbeobachtern auf einem niedrigen Bewertungsniveau – ideale Bedingungen für ein solches Manöver. Der Konzern signalisiert damit Vertrauen in die eigene Ertragskraft und will gleichzeitig den Aktienkurs stützen.
Analyst Piral Dadhania von der kanadischen Bank RBC reagierte verhalten auf die Eckdaten. Das operative Ergebnis habe knapp über den Erwartungen gelegen, insgesamt bewegten sich die Resultate aber im Rahmen des Erwarteten. RBC hält an der Einstufung „Sector Perform“ mit einem Kursziel von 160 Euro fest.
Was bringt 2026?
Die Anleger warten nun gespannt auf den Ausblick für das laufende Jahr. Der Sportartikelmarkt bleibt hart umkämpft, und die Zollpolitik der USA sorgt weiter für Unsicherheit. Kann der Konzern das Tempo halten? Die Zahlen vom 4. März dürften Klarheit schaffen, wie realistisch eine Fortsetzung der Erfolgsserie ist.
Die nachbörsliche Kursreaktion zeigt jedenfalls: Die Investoren honorieren die Leistung. Nach der Talfahrt im regulären Handel erholten sich die Kurse spürbar. Der XDAX legte um 0,7 Prozent auf 24.470 Punkte zu – auch getrieben von einer sich stabilisierenden Wall Street.
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