Adidas Aktie: Stabile Zukunftsperspektiven!

Nach dem besten Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte sorgte die vorsichtige Prognose für 2026 bei Adidas für Ernüchterung an der Börse. US-Zölle und Währungseffekte drücken die Gewinnerwartungen und drängten den Kurs zuletzt nahe an das 52-Wochen-Tief. Während der breite Markt die kommenden Belastungen einpreist, signalisieren die Einschätzungen der Experten ein massives Aufwärtspotenzial für das Papier.

Kaufempfehlungen trotz gedämpfter Aussichten

Der Abstand zwischen der aktuellen Bewertung und den Analystenzielen fällt ungewöhnlich deutlich aus. Von 28 befragten Experten raten derzeit 22 zum Kauf der Papiere, während nur eine explizite Verkaufsempfehlung vorliegt. Das durchschnittliche Kursziel von 198,35 Euro entspricht einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von rund 43 Prozent gegenüber dem jüngsten Xetra-Kurs von 134,90 Euro. Die Spanne der Schätzungen reicht dabei von 140 Euro bis zu optimistischen 268 Euro. Bernstein Research markiert mit 255,00 Euro das obere Ende der Erwartungen, während die Berenberg Bank mit einem „Hold“-Rating zurückhaltender agiert.

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Zölle trüben das Rekordjahr

Verantwortlich für die aktuelle Kursschwäche sind nicht die operativen Ergebnisse der Vergangenheit. Adidas beendete 2025 mit einem Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von 1,34 Milliarden Euro – ein Plus von 75 Prozent. Der Ausblick auf das laufende Jahr verfehlte die Markterwartungen jedoch deutlich.

Das Management rechnet für 2026 mit einem operativen Gewinn von rund 2,3 Milliarden Euro, was spürbar unter den anvisierten 2,72 Milliarden Euro liegt. Konkrete Belastungen in Höhe von 400 Millionen Euro durch höhere US-Zölle und negative Währungseffekte lösten daraufhin einen Kursrückgang von bis zu acht Prozent aus.

Kapitalmaßnahmen und WM-Effekte

Der Vorstand steuert diesem Gegenwind mit umfangreichen Kapitalrückführungen entgegen. Neben einem seit Februar laufenden Aktienrückkaufprogramm über bis zu eine Milliarde Euro schlägt das Management für die Hauptversammlung am 7. Mai eine um 40 Prozent erhöhte Dividende von 2,80 Euro je Aktie vor.

Operativ rückt zudem die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Fokus. Als Ausrüster von zugkräftigen Nationen wie Argentinien und Spanien erhofft sich der Konzern starke Absatzimpulse. Erste positive Signale liefert bereits das neue blaue DFB-Auswärtstrikot, dessen Verkaufszahlen jene des EM-Modells von 2024 aktuell übertreffen.

Der nächste Härtetest für die Aktie folgt am 29. April mit der Vorlage der Quartalszahlen. Dieser Bericht wird erste konkrete Daten zu den tatsächlichen Auswirkungen der US-Zölle auf die Margen liefern. Ein solides Zahlenwerk ist die Grundvoraussetzung, um das mittelfristige Ziel eines jährlichen operativen Gewinnwachstums im mittleren Zehnprozentbereich bis 2028 zu untermauern.

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