Adidas Aktie: Unveränderte Tendenzen
Adidas legt am 4. März die vollständigen Rekordzahlen für 2025 vor und gibt die offizielle Prognose für 2026 ab. Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von einer Milliarde Euro.

- Vorläufige Zahlen 2025 übertrafen Erwartungen deutlich
- Bank of America senkt Kursziel und stuft herab
- Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro läuft
- Sportgroßereignisse 2026 als Wachstumschance
Am 4. März legt Adidas die vollständigen Jahreszahlen 2025 vor und gibt erstmals die offizielle Prognose für 2026 ab. Gleichzeitig läuft ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren. Die Frage: Kann der Herzogenauracher Konzern das Wachstumsmomentum in einem härter werdenden Wettbewerbsumfeld halten?
Rekordjahr 2025 setzt Maßstäbe
Die vorläufigen Zahlen vom Januar übertrafen die Erwartungen deutlich. Der währungsbereinigte Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Die Bruttomarge verbesserte sich trotz Währungsgegenwinds und höherer Zölle auf 51,6 Prozent.
Besonders bemerkenswert: Der operative Gewinn legte um über 700 Millionen auf 2,06 Milliarden Euro zu. Die operative Marge stieg von 5,6 auf 8,3 Prozent. Im vierten Quartal verdoppelte sich das Betriebsergebnis auf 164 Millionen Euro.
Worauf der Markt jetzt wartet
Der Kapitalmarkt konzentriert sich auf drei Punkte: Erstens, ob die endgültigen Zahlen von den vorläufigen abweichen. Zweitens, welche Prognose das Management für 2026 ausgibt. Drittens, wie das Unternehmen künftig Kapital allokieren will.
Besonders die Guidance für 2026 wird zeigen, ob die Rekordergebnisse von 2025 der Beginn eines nachhaltigen Wachstumszyklus sind. Entscheidende Indikatoren sind Margentrends, Lagerbestandsentwicklung und die Einzelhandelsnachfrage in Europa.
Milliarde für Aktienrückkäufe
Parallel zur Bilanzvorlage läuft das erste Rückkaufprogramm seit 2022. Volumen: bis zu eine Milliarde Euro, finanziert aus dem operativen Cashflow. Die erste Tranche über 500 Millionen Euro soll bis zum 18. März abgeschlossen sein.
Seit Anfang Februar hat Adidas bereits 1,64 Millionen eigene Aktien zurückgekauft, zu Durchschnittskursen zwischen 154,66 und 156,65 Euro. Die Papiere werden eingezogen – das reduziert die Zahl der ausstehenden Anteile und kann den Gewinn je Aktie rechnerisch stützen.
Gegenwind von der Analystenfront
Die Bank of America senkte das Kursziel auf 160 Euro und stufte die Aktie auf Underperform herab. Die Begründung: verlangsamtes organisches Wachstum und ein sich verschlechterndes Branchenumfeld. Die Turnaround-Story sei nach einer Phase ereignisgetriebener Nachfrage bereits eingepreist.
Während die Fußball-WM 2026 einen Nachfrageschub liefern dürfte, erwarten die Analysten danach moderateres Wachstum. Zudem gewinnen Wettbewerber wie On und Asics Marktanteile, während Nike parallel an einem eigenen Turnaround arbeitet.
Großereignisse als Rückenwind
Das Jahr 2026 bietet mit Olympischen Winterspielen und der größten Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten ein attraktives sportliches Umfeld. Adidas plant, bei der nordamerikanischen WM Marktanteile von Nike zu gewinnen. Ob diese Offensive gelingt, wird auch vom Produktmix und der Marketingstrategie abhängen.
Die Nachfrage nach Retro-Sneakern bleibt stark, Performance-Produkte im Lauf- und Fußballsegment ziehen an. Der 4. März wird zeigen, ob das Management diese Dynamik als dauerhaft einschätzt. Das laufende Rückkaufprogramm ist ein Vertrauensvorschuss – nun muss der offizielle Ausblick liefern.
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