Adidas: Bei diesen Optionsscheinen können Sie zugreifen

Trotz des jüngsten Kursrutsches ist die Adidas-Aktie nach wie vor der diesjährige Top-Performer im DAX. Abgesehen davon ist sie teuer und charttechnisch angeschlagen. Deshalb drängt sich ein Einstieg nicht auf. Kaufenswert sind hingegen zwei exotische Optionsscheine auf den Anteilschein des Sportartikelherstellers.

 

© adidas
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Seit Jahresbeginn hat sich die Adidas-Aktie um 54,3 Prozent verteuert. Mit dieser beeindruckenden Wertentwicklung belegt sie derzeit den ersten Platz im Ranking der diesjährigen Top-Performer im DAX. Daran dürfte sich bis Ende 2016 nichts ändern. Denn im Rahmen des sogenannten Window Dressings werden viele Fondsmanager im Dezember diejenigen Titel kaufen, die sich im Jahresverlauf deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt haben. Dies könnte den Kurs der Adidas-Aktie leicht nach oben treiben.

Teure Aktie mit tristem Chartbild

 

Obwohl der Kurs kurzfristig geringes Potenzial nach oben hat, sollten vorsichtige Anleger keine Adidas-Aktien ordern. Denn bereits im Oktober ist der Kurs des DAX-Titels unter die derzeit bei 147,62 Euro verlaufende 38-Tage-Linie gefallen, wodurch sich das Chartbild eingetrübt hat.

Darüber hinaus deutet das hohe 2017er-KGV von 26,2 darauf hin, dass es mittelfristig keine Fortsetzung der Kursrallye geben wird, die von Januar bis August dauerte. Fakt ist also, dass die Adidas-Aktie ausgepowert ist. Deshalb dürfte ihr Kurs in den kommenden Monaten in einem Seitwärtstrend verharren.

Überzeugende Quartalszahlen

 

Unter fundamentalen Aspekten erwähnenswert ist die hervorragende Geschäftsentwicklung bei Adidas im dritten Quartal 2016. In diesem Zeitraum steigerte das Unternehmen den Umsatz um 14 Prozent auf 5,413 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte sogar um 23,5 Prozent auf 387 Millionen Euro.

Das Gesamtjahr wird der Sportartikelhersteller voraussichtlich mit einem Rekordgewinn zwischen 975 Millionen Euro und einer Milliarde Euro abschließen.

Zwei Kaufkandidaten aus dem Bereich der exotischen Optionsscheine

 

Eine lukrative Alternative zur Adidas-Aktie ist ein darauf basierender Inline-Optionsschein (WKN: SE55UA), der mit Knock-Out-Barrieren bei 100 und 162 Euro ausgestattet ist. Damit können Anleger bis zum 24. März 2017 eine Rendite von rund 19,8 Prozent erzielen. Ebenfalls interessant ist ein Stay-Low-Optionsschein (WKN: SE6HN0) mit einer Knock-Out-Barriere bei 170 Euro.

Es ist unwahrscheinlich, dass der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit die 170-Euro-Marke erreichen wird. Daher ist dieser Optionsschein ziemlich teuer – zuletzt kostete er 9,35 Euro. Immerhin können Anleger damit noch fast sieben Prozent Gewinn erzielen, ohne ein großes Risiko einzugehen.

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