Adidas kauft eigene Aktien zurück

Der Sportartikel-Hersteller Adidas startet die dritte Tranche seines Aktien-Rückkaufprogrammes. Dieses war vor gut zwei Jahren beschlossen worden. Bislang hatte das Unternehmen in 2014 und 2015 jeweils eigene Aktien zurückgekauft. Nun kommt die dritte Stufe.

© adidas
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Ab Dienstag dieser Woche will das DAX-Unternehmen bis zum 31. Januar 2017 eigene Aktien im Gesamtvolumen von 300 Millionen € zurückkaufen. Hinsichtlich der Konditionen teilte das Unternehmen mit, dass der Kaufpreis je Aktie den Durchschnittskurs während der Eröffnungsauktion auf Xetra am Tag der Verpflichtung zum Rückerwerb um maximal 10 % übersteigen bzw. unterschreiten darf.

In der vergangenen Woche hatte der Aktienkurs von Adidas deutlich gelitten, obwohl das Unternehmen erwartungsgemäß positive Quartalszahlen vorgelegt hatte. Doch das war eben das Problem, dass es keine positive Überraschung gegeben hat. Das löste entsprechend Gewinnmitnahmen aus. Die Ankündigung des Aktienrückkaufs sorgt nun für eine vorläufige Erholung, wobei es Adidas wohl ganz recht ist, dass der Kurs zuletzt so unter Druck geriet. Denn nun kommt man ja billiger an die eigenen Stücke.

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