Adidas: Kursziel 196,38 Euro bei 33 Prozent Potenzial

Adidas übertrifft trotz Nahost-Belastungen die Markterwartungen. Analysten heben Prognosen an, gestützt durch robuste Kernsegmente und sportliche Großereignisse.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzrekord in Kernsegmenten Schuhe und Bekleidung
  • Analysten erhöhen Gewinnschätzungen nach starkem Quartal
  • Nahostkonflikt belastet mit rund 30 Millionen Dollar
  • Fußball-WM als Treiber für Performance-Bekleidung erwartet

Der Nahostkonflikt kostet Adidas Millionen. Dennoch präsentiert der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach ein erstes Quartal, das die Erwartungen des Marktes deutlich übertrifft. Analysten reagieren am Maifeiertag prompt und passen ihre Modelle an.

Die Privatbank Berenberg hob ihre Gewinnschätzungen an, beließ die Einstufung aber auf „Hold“. Andere Institute zeigen sich offensiver. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt mittlerweile bei rund 196 Euro. UBS ruft sogar 219 Euro auf. Jefferies sieht die Aktie bei 190 Euro fair bewertet.

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Robustes Kerngeschäft federt Risiken ab

Operativ zeigt sich der Konzern widerstandsfähig. Der Nahostkonflikt drückte den Umsatz im ersten Quartal zwar um etwa 30 Millionen US-Dollar. Parallel dazu zogen die Verkaufszahlen in den Kernsegmenten Schuhe und Sportbekleidung jedoch spürbar an. Bereits im Januar meldete das Management einen internen Umsatzrekord.

Diese Dynamik stützt laut Branchenbeobachtern auch Wettbewerber wie Puma. Dort konstatierten Analysten zuletzt ebenfalls ermutigende Fortschritte, was auf eine breitere Sektorerholung hindeutet.

Rückenwind für den Sommer

Da die deutschen Börsen am Tag der Arbeit ruhen, blicken Anleger auf den Xetra-Schlusskurs vom Donnerstag. Die Aktie verabschiedete sich bei 147,40 Euro mit einem leichten Minus ins lange Wochenende. Im Mai steht für Aktionäre der Ex-Dividenden-Tag an. Das Management hat eine Ausschüttung von 2,80 Euro je Anteilsschein zur Abstimmung vorgeschlagen.

Für die kommenden Monate setzen Investoren auf sportliche Großereignisse. Besonders die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft verspricht zusätzliche Nachfrage bei Performance-Bekleidung. Analysten von JPMorgan und der Deutschen Bank werten die Jahresprognosen auf Basis des starken ersten Quartals bereits als gut abgesichert. Die nächsten offiziellen Geschäftszahlen publiziert Adidas im Sommer.

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