Adidas: Wie gefährlich ist die Charttechnik?

Schaut man auf die vergangenen Monate, lief es beim Sportartikel-Hersteller Adidas sehr gut. Mit starken Quartalszahlen in der Hinterhand konnte die Aktie sogar vor kurzem ein neues Allzeithoch markiert.

Dieses wurde auf Intraday-Basis am 28. August mit 218 Euro erreicht. Allerdings setzten kurz danach Gewinnmitnahmen ein, die kurzzeitig sogar bis 204 Euro reichen. Aktuell pendelt sich die Aktie im Bereich von 208-210 Euro.

Adidas zeigt Risiken

Was eine spannende Frage aufwirft: Wie sieht es mit einem nochmaligen Test der gleitenden Durchschnitte aus? Diese wirken bekanntlich trendbestätigend, hängen aber aktuell aus charttechnischer Sicht etwas im luftleeren Raum. Schuld daran ist das Gap, das Anfang August nach Vorlage der Quartalszahlen entstand. Nimmt man bisherige charttechnische Regeln zur Hand, müsste dieses Gap erst einmal geschlossen werden, ehe über eine Fortsetzung des Aufwärtstrends besprochen werden kann.

Wo liegt das Abwärtsrisiko?

Nun geht eigentlich niemand davon aus, dass die Aktie kurzfristig wieder in den Bereich von 190/193 Euro zurückfällt. Ein Test der gleitenden Durchschnitte bei 197 Euro für die 100-Tage-Linie und knapp 203 Euro für die 50-Tage-Linie könnte hier allerdings als guter Ersatz gelten, um die Aufwärtsbewegung generell zu bestätigen. Insofern muss Adidas kurzfristig sicherlich strenger als sonst beobachtet werden.

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