Adobe Aktie: Branchenübergreifender Erfolg!
Adobe präsentiert solide Quartalszahlen, doch große Vermögensverwalter gehen bei ihren Investitionen getrennte Wege. Während einige Positionen ausbauen, reduzieren andere ihre Anteile deutlich.

- Solide Quartalszahlen übertreffen Analystenerwartungen
- Institutionelle Anleger verfolgen gegensätzliche Strategien
- KI-Partnerschaft für Video-Technologie gestartet
- Analysten sehen moderates Aufwärtspotenzial
Adobe steht zu Jahresbeginn 2026 im Spannungsfeld widersprüchlicher Investoren-Entscheidungen. Während der Software-Konzern solide Quartalszahlen vorlegte, zeigen aktuelle Pflichtmitteilungen: Große Vermögensverwalter gehen unterschiedliche Wege. Einige trennen sich von Anteilen, andere bauen ihre Positionen aus.
Verkäufer und Käufer im Wechselspiel
Neue Meldedaten offenbaren einen Strategiewechsel bei institutionellen Anlegern. Lazard Freres Gestion reduzierte seine Position im dritten Quartal um 12,4 Prozent und verkaufte 11.441 Aktien. Nach der Transaktion hält die französische Fondsgesellschaft noch 80.706 Papiere im Wert von rund 28,5 Millionen Dollar.
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Auch Ninety One UK verkleinerte das Adobe-Engagement deutlich. Der britische Vermögensverwalter trennte sich von 17 Prozent seiner Anteile – insgesamt 11.867 Aktien. Im Bestand verblieben 57.760 Papiere mit einem Marktwert von etwa 20,4 Millionen Dollar.
Einen anderen Kurs fährt SteelPeak Wealth: Die Gesellschaft stockte ihre Position um 16,1 Prozent auf. Mit dem Kauf von 4.021 zusätzlichen Aktien erhöhte SteelPeak den Bestand auf 29.055 Papiere. Die gegensätzlichen Bewegungen deuten auf unterschiedliche Einschätzungen zur Bewertung und zu den Wachstumsaussichten hin.
Solide Zahlen, klare Prognose
Die fundamentalen Eckdaten sprechen für Adobe. Im vierten Quartal übertraf der Konzern die Erwartungen:
- Gewinn je Aktie: 5,50 Dollar (erwartet: 5,40 Dollar)
- Umsatz: 6,19 Milliarden Dollar (erwartet: 6,11 Milliarden Dollar)
- Nettomarge: 30 Prozent
- Eigenkapitalrendite: 61,3 Prozent
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einem Gewinn je Aktie zwischen 23,30 und 23,50 Dollar. Im ersten Quartal soll der Wert zwischen 5,85 und 5,90 Dollar liegen. Die Guidance signalisiert Zuversicht trotz unsicherer Konjunkturaussichten.
KI-Offensive im Video-Bereich
Parallel zum Zahlenwerk treibt Adobe seine strategische Neuausrichtung voran. Der Konzern gab kürzlich eine mehrjährige Partnerschaft mit Runway bekannt, um KI-gestützte Video-Technologie in seine Kreativ-Software zu integrieren. Die Initiative zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach automatisierten Content-Workflows zu bedienen.
Analysten bleiben vorerst neutral und setzen ein durchschnittliches Kursziel von 417,93 Dollar an. Bei einem aktuellen Kurs um 350 Dollar ergibt sich daraus ein Aufwärtspotenzial von etwa 19 Prozent. Die Aktie bewegt sich derzeit nahe ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 352,14 Dollar – eine technisch relevante Marke, die in den kommenden Wochen Richtungsentscheidungen bringen könnte.
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