Adobe Aktie: Fokus Hauptversammlung
Adobe verzeichnet 2025 starkes Umsatz- und Gewinnwachstum, treibt KI-Integration voran und gibt 12 Milliarden US-Dollar für Aktienrückkäufe aus. Die Hauptversammlung entscheidet über Verwaltungsrat und Aktienplan.

- Umsatzwachstum von 11% auf 23,77 Milliarden US-Dollar
- KI beeinflusst über ein Drittel der wiederkehrenden Erlöse
- Massive Rückkäufe von 12 Milliarden US-Dollar
- Hauptversammlung stimmt über Verwaltungsrat und Aktienplan ab
Adobe legt mit dem frisch veröffentlichten Proxy-Statement die Karten für 2026 auf den Tisch. Das Dokument zeigt, woher das Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr kam – und wie stark der Konzern inzwischen auf KI-Funktionen und Aktienrückkäufe setzt. Gleichzeitig steht fest, worüber die Aktionäre auf der Hauptversammlung abstimmen sollen.
Wachstum, KI und wiederkehrende Erlöse
Im Geschäftsjahr 2025 stieg der Umsatz auf 23,77 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11% gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (GAAP) legte dabei deutlich stärker zu: auf 16,70 US-Dollar, was einem Anstieg von 35% entspricht. Der größere Umsatztreiber blieb Digital Media mit 17,65 Milliarden US-Dollar, während Digital Experience auf 5,86 Milliarden US-Dollar kam.
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Spannend ist der Blick auf die wiederkehrenden Erlöse: Adobe beziffert den Annual Recurring Revenue auf 25,20 Milliarden US-Dollar. Mehr als ein Drittel davon sei inzwischen durch KI-Integrationen im Produkt-Ökosystem beeinflusst. Das zeigt, dass KI bei Adobe nicht nur ein Schlagwort ist, sondern messbar in die kommerzielle Basis hineinwirkt.
Rückkäufe als klares Signal
Parallel zum operativen Wachstum hat Adobe 2025 massiv Kapital an Aktionäre zurückgegeben. Rund 12 Milliarden US-Dollar flossen in Aktienrückkäufe. Dadurch sank die Zahl der ausstehenden Aktien um 6%.
Warum ist das wichtig? Ein kleinerer Aktienbestand kann den Gewinn je Aktie zusätzlich stützen – vor allem dann, wenn das operative Ergebnis ebenfalls wächst, wie es 2025 der Fall war.
Das steht zur Abstimmung
Auf der Hauptversammlung 2026 sollen Aktionäre unter anderem über die Wahl von 11 Directors in den Verwaltungsrat abstimmen. Außerdem steht die Bestätigung von KPMG als unabhängiger Wirtschaftsprüfer auf der Agenda.
Darüber hinaus will Adobe sein Equity-Programm ausweiten: Vorgeschlagen ist eine Erhöhung des Aktienplans um 12 Millionen Aktien. Zusätzlich sind Advisory Votes zur Vergütung des Managements sowie vier separate Aktionärsanträge vorgesehen.
Beim Blick auf den Kurs zeigt sich der größere Kontext: Trotz der leichten Erholung am Freitag notiert die Aktie auf Sicht von 30 Tagen deutlich tiefer (minus 11,46%) und liegt seit Jahresanfang bei -21,94% – das Proxy-Statement liefert nun zumindest konkrete Eckdaten zu Wachstum, KI-Anteil und Kapitalrückgabe als Einordnung.
Der nächste Fixpunkt ist die Hauptversammlung 2026: Dann entscheiden Aktionäre über Board-Besetzung, Wirtschaftsprüfer, die Ausweitung des Aktienplans um 12 Millionen Aktien sowie über Vergütung und vier Aktionärsanträge.
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