Adobe Aktie: Sorgen bleiben

Die Adobe-Aktie steht weiter unter Druck. Zum Wochenende notierte der Titel bei 263,97 Dollar – rund 25 Prozent unter dem Jahresanfang. Damit bewegt sich die Aktie auf dem tiefsten Niveau seit fünf Jahren. Grund für die anhaltende Schwäche: die Angst vor Disruption durch Künstliche Intelligenz.

KI-Debatte belastet weiter

Investoren zweifeln zunehmend daran, ob Adobes traditionelles Geschäftsmodell im Zeitalter generativer KI-Tools Bestand hat. Das Unternehmen setzt zwar auf sein eigenes KI-Modell Firefly, das als „kommerziell sicher“ vermarktet wird. Doch die Konkurrenz im KI-Bereich schläft nicht – und der Markt bleibt skeptisch.

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Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Vom 52-Wochen-Hoch bei 465,70 Dollar ist die Aktie inzwischen weit entfernt. Auch der breitere Software-Sektor leidet. Der S&P 500 Software & Services Index hat seit Oktober deutlich an Wert verloren.

Bewertung lockt Value-Investoren

Interessante Kennzahlen:

  • Forward-KGV deutlich unter historischem Durchschnitt
  • Laut Analysten über 30 Prozent unterbewertet
  • Umsatzprognose 2028: 29,3 Milliarden Dollar

Trotz der schwachen Kursentwicklung sehen einige Beobachter Chancen. Die aktuelle Bewertung liegt deutlich unter historischen Maßstäben. Analysten schätzen den fairen Wert mehr als 30 Prozent höher ein als den aktuellen Kurs.

Strategisch bleibt Adobe aktiv: Die Aktionäre von Semrush haben Anfang Februar der Übernahme durch Adobe zugestimmt. Für 12 Dollar je Aktie – insgesamt 1,9 Milliarden Dollar – will sich Adobe verstärkte Expertise im Digital Marketing und SEO-Bereich sichern. Die Marktreaktion auf den Deal fiel allerdings verhalten aus.

Zahlen als Richtungsentscheid

Am 12. März folgen die Ergebnisse für das erste Fiskalquartal 2026. Dann wird sich zeigen, wie gut die Monetarisierung der neuen KI-Funktionen vorankommt und ob die Creative Cloud weiter Nutzer bindet. Für die weitere Kursentwicklung dürfte dieser Termin entscheidend sein.

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