Aemetis: Q1-2026-Ergebnisse im Mai erwartet
Aemetis fokussiert sich auf Umweltzertifikate und Biogas, um Verluste zu reduzieren. Der Aktienkurs steigt deutlich, während die Liquidität kritisch bleibt.

- Aktie steigt um über sieben Prozent
- Biogas-Segment erzielt Gewinn von 12,2 Millionen
- RNG-Kapazität soll bis Ende 2026 steigen
- Indien erhöht Biodiesel-Beimischungsquote
Aemetis nähert sich dem Ende des ersten Quartals 2026 mit einer klaren Mission. Das Unternehmen will weg von den Verlusten und hin zur Profitabilität durch Umweltzertifikate. Die Strategie scheint an der Börse zu verfangen. Heute klettert die Aktie um über sieben Prozent auf 2,59 Euro.
Das vergangene Geschäftsjahr 2025 war von Wachstum geprägt. Der reine Umsatz erreichte rund 198 Millionen US-Dollar. Inklusive der Steuergutschriften für die Produktion stiegen die Einnahmen auf insgesamt 208 Millionen US-Dollar.
Trotz des Umsatzsprungs blieb die Profitabilität eine Herausforderung. Unter dem Strich stand für das Gesamtjahr ein Nettoverlust von 77 Millionen US-Dollar. Marktbeobachter achten nun darauf, ob die Effizienzsteigerungen der letzten Monate diese Lücke schließen können.
Fokus auf Biogas und Expansion
Die Hoffnung ruht primär auf dem Biogas-Segment. Im letzten Quartal 2025 erwirtschaftete dieser Bereich bereits einen Gewinn von 12,2 Millionen US-Dollar. Die Produktion von erneuerbarem Erdgas (RNG) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 61 Prozent.
Das Management verfolgt ehrgeizige Ziele für die kommenden Monate. Bis Ende 2026 soll die RNG-Kapazität auf eine Million MMBtu pro Jahr steigen. Weitere Biogasanlagen in Molkereibetrieben sollen planmäßig ans Netz gehen und die Volumina stützen.
Ein wichtiger Hebel sind staatliche Förderungen in den USA. Die neuen Gutschriften für saubere Kraftstoffe nach Sektion 45Z könnten die Margen massiv stützen. Allein im Schlussquartal 2025 generierte das Unternehmen so bereits über zehn Millionen US-Dollar.
Internationale Impulse und Liquidität
In Indien setzt das Management auf neue regulatorische Vorgaben. Die dortige Regierung will die Beimischungsquote für Biodiesel von einem auf fünf Prozent erhöhen. Das entspräche einem Marktvolumen von jährlich 1,2 Milliarden Gallonen.
Anleger honorieren die operativen Fortschritte bisher deutlich. Seit Jahresbeginn legte der Aktienkurs um fast 92 Prozent zu. Die Liquidität bleibt mit 4,9 Millionen US-Dollar zum Jahreswechsel jedoch ein kritischer Faktor für die weitere Expansion.
Im Mai 2026 veröffentlicht Aemetis die Zahlen für das erste Quartal. Diese Daten werden zeigen, ob der Übergang zur beständigen Profitabilität gelingt. Die erfolgreiche Umsetzung der Projektpipeline bleibt für die Bewertung an der Börse entscheidend.
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