Airbus Aktie: 40 Millionen für Mexiko-Werk

Airbus erweitert sein Werk in Mexiko mit einem automatisierten Nietzentrum und schafft 262 neue Jobs. Die Aktie zeigt sich robust.

Die Kernpunkte:
  • Fast 40 Millionen Dollar Investition
  • Automatisiertes Nietzentrum geplant
  • 262 neue Arbeitsplätze entstehen
  • Hubschrauberauslieferungen laufen weltweit

Der europäische Luftfahrtkonzern setzt auf Expansion und steigende Effizienz. Airbus investiert fast 40 Millionen Dollar in seinen Standort Querétaro und baut dort die Produktion aus. Die Aktie reagiert positiv.

Das Werk in Mexiko bekommt ein automatisiertes Nietzentrum mit einer Kapazität von über zwei Millionen Nietvorgängen pro Jahr. Das Werkzeug gilt als strategisch wichtig für die Integration mexikanischer Zulieferer. Konkret entstehen neue Fertigungslinien für Flugzeugtüren und Hubschrauberkomponenten. 262 neue Arbeitsplätze sind geplant. Kein Wunder: Der Produktionsstandort entlastet die europäischen Werke und bringt Airbus näher an den nordamerikanischen Markt.

Hubschrauber unterwegs

Parallel zur Werkserweiterung gibt es positive Nachrichten aus der Helikopter-Sparte. Die Royal Canadian Air Force hat den ersten H135 erhalten – als Teil eines 19-Maschinen-Vertrags für das FAcT-Ausbildungsprogramm. Gebaut werden die Hubschrauber in Fort Erie, Ontario.

Am anderen Ende der Welt lief ebenfalls eine Auslieferung. Ein ACH160 landete bei Advanced Flight in Neuseeland. Airbus hat von diesem Modell weltweit bereits über 65 Einheiten ausgeliefert. Die Maschine punktet mit niedrigerem Treibstoffverbrauch und besserer Geräuschdämmung.

Aus charttechnischer Sicht zeigt sich die Aktie robust. Bei 46,40 Euro notiert sie über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 43,27 Euro. Das entspricht einem Plus von gut sieben Prozent. Der RSI liegt bei 62 – neutral, mit leichter Tendenz zum Aufwärtstrend. Seit dem Jahrestief bei 38,40 Euro im März erholte sich der Kurs um 20 Prozent.

Aktuell fehlen Impulse für nachhaltige Kursgewinne. Die internationale Expansion ist sichtbar, das laufende Geschäft intakt. Der nächste Katalysator: die Auslieferungszahlen für das zweite Quartal.

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