Airbus Aktie: Biman bestellt zehn Flugzeuge
Rumänien bestellte zwölf H225M, Biman zehn Verkehrsflugzeuge; Airbus meldete 547 Auslieferungen in den ersten neun Monaten.

- Rumänien orderte zwölf H225M-Hubschrauber
- Biman bestellte zehn Airbus-Flugzeuge
- Airbus lieferte 547 Maschinen bis September
- Amparo Moraleda führt nun den Verwaltungsrat
Hubschrauber für Rumänien und Flottenausbau in Asien
Rumänien verstärkt seine Streitkräfte mit europäischer Luftfahrttechnik: Das Land unterzeichnete am Mittwoch einen Vertrag mit Airbus Helicopters über die Lieferung von zwölf Hubschraubern des Typs H225M. Das Rüstungsvorhaben läuft im Rahmen der Initiative „Security Action for Europe“ der Europäischen Union und stärkt die militärische Sparte des Luft- und Raumfahrtkonzerns.
Am selben Tag verzeichnete das Unternehmen auch im zivilen Passagierbereich einen Zuwachs im Auftragsbuch. Biman Bangladesh Airlines unterzeichnete eine Festbestellung über zehn Maschinen.
Die nationale Fluggesellschaft orderte vier Langstreckenjets vom Typ A350-900 sowie sechs Mittelstreckenflugzeuge der Modellreihe A321neo. Mit diesem Abschluss sichert sich der Flugzeugbauer weitere Lieferpositionen bei stark nachgefragten Großraum- und Standardrumpfflugzeugen im asiatischen Raum.
Hohe Auslastung und personelle Weichenstellung
Die Neugeschäfte ergänzen die Bestellungen aus dem Leasingsektor. Vor rund zwei Wochen hatte bereits die Leasinggesellschaft Avolon einen Großauftrag über Verkehrsflugzeuge platziert. Gleichzeitig treibt das Unternehmen das Hochfahren der Fertigungslinien voran. Vor rund zwei Wochen legte der Konzern die monatlichen Produktionszahlen vor: Laut der Nachrichtenagentur Reuters lieferte Airbus im September 72 Verkehrsflugzeuge aus.
In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich die Zahl der übergebenen Maschinen damit auf 547 Einheiten. Auf der Bestellseite standen im September laut Reuters 17 Brutto-Aufträge zu Buche, womit das Brutto-Auftragsvolumen seit Jahresbeginn die Marke von 1.174 Flugzeugen erreichte.
An der Spitze des Kontrollgremiums erfolgte zum Monatswechsel zudem ein planmäßiger Wechsel. Amparo Moraleda übernahm am 1. Oktober den Vorsitz des Verwaltungsrats und trat damit die Nachfolge von René Obermann an. Medienberichten zufolge wurde der Vorstandschef des Halbleiterausrüsters ASML, Christophe Fouquet, kooptiert, um die verbleibende Amtszeit Obermanns im Verwaltungsrat zu übernehmen.
Rückkaufprogramm und aktuelle Börsenbewertung
Neben dem operativen Geschäft wickelte das Unternehmen Transaktionen am Kapitalmarkt ab. Im Zeitraum vom 28. September bis zum 2. Oktober kaufte der Konzern eigene Anteile zurück. Die erworbenen Papiere sind für die Mitarbeiterbeteiligung sowie für aktienbasierte Vergütungspläne des Unternehmens vorgesehen.
An den Finanzmärkten spiegelt sich die gut gefüllte Auftragslage derzeit nur verhalten wider. Am Freitag ging das Papier mit einem leichten Abschlag von 0,1 Prozent bei 188,12 Euro aus dem Handel. Damit notiert der Titel weiterhin unter seinem 52-Wochen-Hoch von 221,25 Euro.
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