Airbus Aktie: Lieferziele wackeln
Airbus verzeichnet einen deutlichen Lieferrückgang zu Jahresbeginn, was die Erreichung des Jahresziels von 870 Flugzeugen in Frage stellt. Trotz vollem Auftragsbuch belasten Marktrisiken die Aktie.

- Starker Rückgang bei Flugzeugauslieferungen
- Volle Auftragsbücher trotz Lieferschwierigkeiten
- Entwicklung neuer Flugzeugvarianten läuft
- Aktienkurs deutlich unter Jahresdurchschnitt
Airbus ist mit einer spürbaren Verzögerung in das neue Geschäftsjahr gestartet. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2026 lieferte der Konzern lediglich 54 Maschinen aus, was einem Rückgang von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Dieser verhaltene Auftakt schürt Zweifel an der Erreichbarkeit des ambitionierten Jahresziels von 870 Flugzeugen.
Auftragsbücher bleiben gefüllt
Trotz der aktuellen Lieferschwierigkeiten bleibt das Interesse an neuen Maschinen hoch. Allein im Februar verbuchte Airbus 28 Neuaufträge und übertraf damit das Vorjahresniveau. Mit einem Auftragsbestand von rund 8.800 Flugzeugen ist die langfristige Auslastung gesichert, wobei vor allem die robuste Nachfrage nach Narrowbody-Maschinen das Geschäft stützt. Im Segment der Großraumflugzeuge liegt das Augenmerk der Ingenieure derweil auf der Konfiguration der A350-1000, die durch ein spezielles Fahrwerk für maximale Startgewichte von über 320 Tonnen optimiert wurde.
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Strategische Expansion und Verteidigung
Um die Marktposition weiter zu stärken, prüft Airbus derzeit den Startzeitpunkt für eine verlängerte Variante der A220-Serie. Die geplante A220-500 soll rund 180 Passagieren Platz bieten und stößt bereits auf formale Unterstützung durch Air Canada sowie auf Interesse bei der Lufthansa und Air France.
Parallel dazu treibt der Konzern seine Rüstungssparte voran. Gemeinsam mit dem Partner Kratos sollen bis 2029 unbemannte Kampfflugzeuge für die deutsche Luftwaffe einsatzbereit sein. Diese Systeme sind als „Loyal Wingman“ konzipiert, um künftig an der Seite der Eurofighter-Flotte zu agieren.
Belastungsfaktoren im Marktumfeld
Das schwierige operative Umfeld der Luftfahrtbranche belastet jedoch die Stimmung. Steigende Treibstoffpreise – getrieben durch einen Ölpreis von über 94 US-Dollar pro Barrel nach der Sperrung der Straße von Hormus – sowie geopolitische Instabilitäten setzen die Kunden von Airbus unter Druck.
Die Airbus-Aktie konnte sich diesem Abwärtstrend bisher nicht entziehen. Mit einem Minus von rund 13 Prozent seit Jahresbeginn notiert der Titel mit 42,60 Euro aktuell deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 51,73 Euro. Der Fokus liegt nun auf der notwendigen Beschleunigung der Produktionsrate. Ein wichtiger operativer Meilenstein steht noch für das laufende Jahr 2026 an: der angekündigte Erstflug der neuen unbemannten Drohnensysteme.
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