Airbus beschreitet neue Wege

Der weiter sinkende Ölpreis stellt auch Unternehmen wie Airbus hart auf die Probe. Gerade Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche gehören zu den wichtigsten Kunden, besonders im Hinblick auf die Hubschrauber von Airbus.

 

© Airbus
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Durch den anhaltenden Ölpreisverfall schrauben diese jedoch nicht nur neue Investitionen, sondern auch die Nutzung entsprechend zurück. Diese nachlassende Nachfrage veranlasst Airbus nun, Ausschau nach neuen Geschäftsfeldern zu halten.

 

Airbus schließt Kooperation mit Uber

Im Rahmen dessen gab der Konzern nun bekannt, dass man mit dem Fahrdienstvermittler Uber eine Kooperation eingehen wird. Inhalt dieser soll ein Projekt zur Vermietung von Hubschraubern sein.

Airbus will dabei der Uber Technologies Hubschrauber für den On-Demand-Dienst zur Verfügung stellen. CEO von Airbus, Tom Enders, setzt Hoffnungen darauf, dass die Kosten für die Order eines Hubschraubers über die Uber-App mit der Zeit sinken werden. Der Start für dieses Projekt ist für diese Woche geplant. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

Uber selbst ist mittlerweile weltweit aktiv. Bekannt geworden ist das Unternehmen mit seinem Fahrtenvermittlungsdienst. Vermittelt werden dabei nicht nur gewöhnliche Transportmittel. In Indien beispielsweise vermittelt man auch Rikschas.

 

Ist die Talfahrt beendet?

Die Aktie von Airbus liegt seit Anfang Dezember des vergangenen Jahres in einem Abwärtstrend. Zu diesem Zeitpunkt ging auch die Meldung rum, dass sich der Konzern von der Hubschrauber-Wartungsfirma Vector trennen will. Im Markt fand das vorerst keine rechte Zustimmung und sorgte für weitere Verluste in der Aktie.

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Mit einem derzeitigen Kurs von 56,11 Euro liegen die Papiere ein ganzes Stück unter der gleitenden 100-Tage-Linie. Heute konnte der Wert bereits vorbörslich wieder um mehr als 3% zulegen. Auch die Analystenseite bleibt im Hinblick auf Airbus weiter positiv gestimmt.

So beließen die Experten der UBS erst kürzlich ihre Einschätzung auf Kaufen mit einem Kursziel von 72,00 Euro. Begründet wurde dies mit der eventuell steigenden Produktion des A33neo, wodurch die Erwartungen für 2018 um 5 bis 10% steigen könnten.

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