Aixtron Aktie: Analyst-Ansturm vor Zahlen

Mehrere Banken haben ihre Prognosen für den Halbleiterausrüster Aixtron angehoben. Der Fokus liegt auf dem Auftragseingang und dem Ausblick für 2026, bevor am 26. Februar der Jahresbericht erscheint.

Die Kernpunkte:
  • J.P. Morgan und Deutsche Bank heben ihre Prognosen an
  • Auftragseingang als Schlüsselindikator für das Jahr 2026
  • KI und Leistungselektronik als zentrale Wachstumstreiber
  • Aktie notiert deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt

Vor den Toren des Jahresberichts 2025 verdichten sich die bullishen Signale für Aixtron. Mehrere Investmentbanken haben ihre Einschätzungen zum Halbleiterausrüster zuletzt angepasst – und setzen dabei auf eine deutliche Belebung der Nachfrage. Am 26. Februar wird sich zeigen, ob die Erwartungen gerechtfertigt sind oder die Aktie bereits zu weit vorgelaufen ist.

Die Fakten im Überblick:

  • J.P. Morgan und Deutsche Bank heben Prognosen an
  • Auftragseingang gilt als Schlüsselindikator für 2026
  • Künstliche Intelligenz und Leistungselektronik als Wachstumstreiber
  • Aktie notiert bei 20,08 Euro, rund 30 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt

Erwartete Aufschwung nimmt Form an

Die These der Analysten stützt sich auf mehrere Säulen. Investitionen in KI-Rechenzentren treiben die Nachfrage nach Hochleistungschips. Materialien wie Galliumnitrid und Siliziumkarbid, für deren Herstellung Aixtron-Anlagen benötigt werden, gewinnen in der Leistungselektronik und Elektromobilität an Bedeutung. Als Frühzykliker könnte das Unternehmen von einem anziehenden Auftragseingang bereits 2026 profitieren – mit vollem Durchschlag auf Umsatz und Gewinn ab 2027.

Die jüngsten Zahlen von Branchengrößen wie TSMC und Intel zeichnen ein positives Bild der Halbleiterindustrie. Das schürt die Hoffnung, dass auch Nischenanbieter wie Aixtron vom Investitionszyklus erfasst werden.

Zahlen als Realitätscheck

Der 26. Februar wird zum Lackmustest für die aktuelle Bewertung. Neben den finalen Zahlen für 2025 richtet sich der Fokus vor allem auf den Ausblick des Managements. Entscheidend wird die Prognose zum Auftragseingang: Bestätigt sich die erwartete Belebung, dürfte die Aktie weiteres Potenzial haben. Bleibt die Dynamik hingegen verhalten, könnten Gewinnmitnahmen einsetzen.

Mit einem RSI von 25,1 signalisiert die Aktie aktuell überverkaufte Verhältnisse – zuletzt verlor sie binnen sieben Tagen über fünf Prozent. Die hohe Volatilität von gut 101 Prozent auf Jahressicht unterstreicht die nervöse Erwartungshaltung des Marktes. Ob die positive Analysteneinschätzung trägt, entscheidet sich in vier Wochen.

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