Aixtron Aktie: Halbjahresbericht am 30. Juli

Aixtron verzeichnet starke Auftragseingänge, kämpft aber mit operativen Verlusten. Der anstehende Halbjahresbericht Ende Juli wird zeigen, ob das Unternehmen die Profitabilitätsziele erreichen kann.

Die Kernpunkte:
  • Auftragseingang steigt um 30 Prozent
  • Operatives Geschäft bleibt defizitär
  • Halbjahreszahlen am 30. Juli erwartet
  • Kurs testet mittelfristige Durchschnittslinie

Bei Aixtron klaffen Auftragslage und Ertragskraft derzeit weit auseinander. Während Kunden massiv neue Anlagen bestellen, steckte das operative Geschäft zuletzt in den roten Zahlen. Nun richtet sich der Blick auf den nächsten harten Prüfstein. Ende Juli muss das Management liefern.

An der Börse ringt das Papier aktuell um Stabilität. Der Kurs pendelt um 52,30 Euro und testet damit seine mittelfristige Durchschnittslinie. Seit Jahresanfang steht zwar immer noch ein massives Kursplus von 167 Prozent auf der Anzeigetafel. Auf Monatssicht verbuchte der Titel allerdings zweistellige Verluste.

Warten auf den Halbjahresbericht

Der entscheidende Termin fällt auf Ende Juli. Dann präsentiert der Anlagenbauer seine frischen Geschäftszahlen. Für das abgelaufene Quartal peilt der Vorstand einen Umsatz von rund 110 Millionen Euro an. Auf das Gesamtjahr gerechnet soll der Erlös bei 560 Millionen Euro landen.

Der Markt wird diese Prognosen streng prüfen. Im Auftaktquartal meldete Aixtron einen kräftigen Auftragseingang von gut 171 Millionen Euro. Das entspricht einem Sprung von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotzdem rutschte das operative Ergebnis tief ins Minus.

Margen unter Beobachtung

Die Nachfrage nach Optoelektronik-Systemen brummt. Kein Wunder. Der Auftragsbestand wuchs zuletzt auf fast 360 Millionen Euro an. Zusätzlich kaufte das renommierte MIT Lincoln Laboratory kürzlich zwei Anlagen für die Halbleiterforschung. Das Interesse an Verbindungshalbleitern bleibt also hoch.

Die hohe Nachfrage allein reicht Investoren nicht mehr. Aixtron muss nun beweisen, dass sich die vollen Auftragsbücher in steigenden Umsätzen niederschlagen. Am 30. Juli entscheidet sich, ob der Konzern seine ehrgeizigen Profitabilitätsziele untermauern kann.

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