Aixtron Aktie: KI-Fantasie zündet
Die Aixtron-Aktie erreicht ein Jahreshoch nach einer positiven Neubewertung durch Jefferies. Die Bank sieht das Unternehmen als Nutznießer massiver KI-Investitionen von Tech-Giganten.

- Analysten empfehlen Aufstufung auf 'Buy'
- Kursziel wird um fast 50 Prozent erhöht
- Aktie klettert auf höchsten Stand seit 2024
- Jahresbericht Ende Februar als nächster Prüfstein
Die Aktie des Anlagenbauers explodierte am Dienstag regelrecht – und kletterte auf den höchsten Stand seit Mai 2024. Verantwortlich für den Ausbruch: Eine Neubewertung durch Jefferies, die das unterschätzte Potenzial im KI-Boom in den Fokus rückt. Die Investmentbank sieht Aixtron als direkten Profiteur der massiven Investitionswelle der großen Cloud-Konzerne.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
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- Jefferies stuft von „Hold“ auf „Buy“ hoch
- Kursziel springt von 18,20 auf 27,00 Euro (+48%)
- Aktie erreicht Jahreshoch bei 23,15 Euro
- Fokus verschiebt sich von SiC-Schwäche zu KI-Chancen
- Jahresbericht folgt am 26. Februar
Hyperscaler als neuer Treiber
Analyst Om Bakhda sieht den Wendepunkt gekommen. Amazon, Meta und Microsoft haben ihre Investitionsbudgets für 2026 und 2027 drastisch erhöht, um die Infrastruktur für künstliche Intelligenz auszubauen. Aixtrons Anlagen werden für die Herstellung von Komponenten benötigt, die schnelle Datenübertragung in Rechenzentren ermöglichen – genau dort, wo die Tech-Giganten jetzt Milliarden investieren.
Der entscheidende Punkt: Dieses Potenzial sei vom Markt bisher unterschätzt worden, so Jefferies. Während sich die Diskussion monatelang um die schwächelnde Nachfrage nach Siliziumkarbid (SiC) für Elektromobilität drehte, habe der Bereich Optoelektronik kaum Beachtung gefunden. Die Risiken im SiC-Segment seien mittlerweile eingepreist, das Chance-Risiko-Profil habe sich deutlich verbessert.
Technischer Befreiungsschlag
Mit dem Sprung über die 23-Euro-Marke befreite sich die Aktie aus einer mehrwöchigen Seitwärtsbewegung. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt nun rund 39 Prozent – ein deutliches Signal für die Stärke der jüngsten Bewegung. Vom Kursziel der Analysten liegt das Papier allerdings noch etwa 17 Prozent entfernt.
Jahreszahlen als Lackmustest
Am 26. Februar wird sich zeigen, ob die neue Optimismus-Welle gerechtfertigt ist. Dann legt Aixtron den Jahresfinanzbericht 2025 vor. Investoren werden genau prüfen, ob sich die erhoffte Belebung bereits in den Auftragsbüchern oder zumindest im Ausblick des Managements widerspiegelt. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben.
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