Aixtron: Der ewige Kampf gegen die Shortseller

Die derzeit gute Verfassung des Technologiesektors, besonders kommend aus den USA, hilft auch dem Maschinenbauer Aixtron.

Dieser hängt als Zulieferer mit seinen Spezialmaschinen für die Herstellung von Halbleitern natürlich vor entsprechenden Branchentrends ab. Aktuell scheint es hier aber durchaus Anlass zu Optimismus zu geben, dass Aixtron auf die entsprechenden Branchentrends gut reagieren kann. Allerdings:

Shortseller bleiben hoch aktiv

Die Aktie bleibt weiterhin ein Lieblingsobjekt der Shortseller. Gerade erst meldete der inzwischen durchaus bekannte Leerverkäufer Marshall Wace LLP, dass er seine Leerverkaufsposition von 0,72 % auf 0,81 % der ausstehenden Aixtron -Aktien erhöht hat. Damit ist Marshall Wace aber längst nicht der größte Shortseller in Aixtron-Titeln. Insgesamt stehen nach derzeit verfügbaren Daten knapp 14 % der Aktien im Leerverkauf und damit als Spekulation auf weiter fallende Kurse.

Gelingt Aixtron der Ausbruchsversuch?

Die Frage ist, ob der Maschinenbauer den Leerverkäufern diesen Gefallen tut. Die aktuelle Charttechnik jedenfalls lässt hier durchaus positiven Spielraum. So hatte die Aktie Mitte Mai wieder ihre 100-Tage-Linie testen können. Beim ersten Versuch zwar erfolglos, doch inzwischen tastet man sich langsam wieder heran. Wobei diesmal im Bereich von 14,50 Euro die Chance bestünde, quasi  in einem Aufwasch auch die 50-Tage-Linie zu knacken. Gelänge dies, stünde der Aktie möglicherweise der Weg bis auf 17 Euro frei. Das könnte die Shorties aus dem Markt treiben und damit der Aktie weiteren Aufwind geben.

 

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