Aixtron: Mit Hilfe von Shortsellern zurück in die Spur?

Beim Maschinenbauer und Zulieferer für die Halbleiterindustrie Aixtron tut sich wieder etwas. Zum Wochenbeginn startete die Aktie kräftig durch, obwohl zumindest offiziell keine Neuigkeiten vorlagen.

Damit rückt insbesondere die Charttechnik in den Mittelpunkt der Analyse.

Aixtron mit wichtiger Stärke

Tatsache ist: Mit der jüngsten Verteidigung der 10-Euro-Marke signalisierte die Aktie, dass der Abgabedruck nicht weiter zugenommen hat. Ein durchaus erstaunlicher Befund, nachdem in diesem Wert die Leerverkäufer nach wie vor äußerst aktiv sind. Doch gerade sie könnten es sein, die am Ende den entscheidenden Impuls für eine Trendwende geben könnten.

Ziehen sich Hedgefonds zurück?

Denn wenn es Aixtron schafft, als erste Hürde die 50-Tage-Linie bei derzeit 11,44 Euro zu überwinden, dürfte wohl bei einigen Hedgefonds die Nervosität steigen. Es wäre wenig überraschend, wenn hier zumindest einige Positionsanpassungen geschehen, was den entsprechenden Short-Druck mildern könnte. Und dann könnte es sehr schnell gehen. Denn schon bei 12,71 Euro wartet die nächste machbare Hürde, der 100-Tage-Durchschnitt.

Wo liegt das mögliche Ziel?

Aktuell sind mindestens rund 16,5 % der ausstehenden Aixtron-Aktien leer verkauft. Am stärksten haben sich hier mit über 3 % die UBS Global Asset Management und mit 2,1 % Coltrane Asset Management positioniert. Sollten sie angesichts der aufklarenden Charttechnik zum Schluss kommen, hier ihr Engagement zurückzufahren, dürften einige Investoren auf der Long-Seite sogar so weit gehen, in den nächsten Wochen den Bereich um 14 Euro als ein interessantes Ziel zu sehen.

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