Aixtron: Umsatzprognose auf 560 Millionen angehoben

Trotz Verlust im ersten Quartal hebt Aixtron den Umsatzausblick an. Grund ist ein massiver Auftragszuwachs, vor allem aus dem Optoelektronik-Sektor.

Die Kernpunkte:
  • Nettoverlust von 22 Millionen Euro
  • Auftragseingang steigt um 30 Prozent
  • KI-Boom treibt Nachfrage nach Anlagen
  • Neue Umsatzprognose bei 560 Millionen Euro

Rote Zahlen im ersten Quartal, aber ein massiv angehobener Ausblick. Bei Aixtron klaffen die aktuellen Ergebnisse und die Erwartungen weit auseinander. Der Grund für diesen Optimismus liegt in prall gefüllten Auftragsbüchern.

Der Jahresauftakt verlief für den Anlagenbauer operativ enttäuschend. Der Umsatz brach auf rund 59 Millionen Euro ein. Das ist fast eine Halbierung im Vergleich zum Vorjahresquartal. Unterm Strich verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von knapp 22 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor stand hier noch ein solider Gewinn.

Die Anleger reagieren gelassen. Kein Wunder. Parallel dazu meldet Aixtron einen rasanten Anstieg bei den Neubestellungen. Der Auftragseingang kletterte um 30 Prozent auf 171 Millionen Euro. Gut zwei Drittel dieser Bestellungen stammen aus dem Optoelektronik-Sektor.

KI-Boom treibt die Nachfrage

Hier macht sich der weltweite Ausbau von Rechenzentren bemerkbar. Betreiber benötigen dringend photonische Bauelemente für die KI-Datenkommunikation. Aixtron positioniert seine G10-AsP-Plattform als Standardlösung für diese Bauteile. Die Nachfrage nach solchen spezialisierten Depositionsanlagen steigt rasant.

Hinzu kommt ein florierendes Geschäft im Bereich der Leistungselektronik. Kunden ordern verstärkt Anlagen für Siliziumkarbid und Galliumnitrid. Diese Verbindungshalbleiter sind für die Elektromobilität unverzichtbar. Auch bei der Energieumwandlung spielen diese Materialien eine zentrale Rolle.

Neues Umsatzziel für 2026

Der Vorstand zieht aus dieser Dynamik direkte Konsequenzen. Das Management hebt die Umsatzprognose für das laufende Jahr kräftig an. Statt der bisher angepeilten 520 Millionen Euro erwartet Aixtron nun rund 560 Millionen Euro. Eine Schwankungsbreite von 30 Millionen Euro bleibt einkalkuliert.

Am Aktienmarkt kommt dieser Vorstoß extrem gut an. Innerhalb eines Monats legte das Papier um über 40 Prozent zu. Auf Jahressicht steht sogar ein Plus von 267 Prozent auf der Kurstafel. Solange die Bestellungen aus dem KI-Sektor auf diesem Niveau bleiben, stützen sie das hohe Bewertungsniveau der Aktie.

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