Alibaba Aktie: Firmeninterne Entwicklungen

Alibaba präsentiert sein neues KI-Flaggschiff Qwen 3.5 mit verbesserter Leistung und niedrigeren Kosten, während der Wettbewerb mit ByteDance zunimmt und Regulierungsbehörden den Konzern im Blick haben.

Die Kernpunkte:
  • Neues KI-Modell übertrifft US-Konkurrenz in Benchmarks
  • Kosten um 60% gesenkt, Open-Source-Version verfügbar
  • Wettbewerb mit ByteDance und DeepSeek verschärft sich
  • Behörden mahnen Alibaba zu fairem Wettbewerb

Alibaba geht in die KI-Offensive. Der chinesische Tech-Konzern hat mit Qwen 3.5 sein neuestes KI-Flaggschiff vorgestellt – wenige Tage vor dem Neujahrsfest und mitten in einem verschärften Wettbewerb mit ByteDance und DeepSeek. Zeitgleich steht das Unternehmen unter Beobachtung der Regulierungsbehörden.

Qwen 3.5 mit deutlichen Leistungsverbesserungen

Alibaba präsentierte Qwen 3.5 am Montag und verspricht signifikante Fortschritte. Das neue Modell soll zentrale US-Konkurrenzmodelle in mehreren Benchmarks übertreffen.

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Die technischen Verbesserungen im Überblick:

  • Achtfache Verarbeitungskapazität bei großen Arbeitslasten
  • Rund 60% geringere Kosten gegenüber der Vorgängerversion
  • Unterstützung für über 200 Sprachen, darunter viele aus Südasien, Ozeanien und Afrika
  • Open-Source-Variante für Entwickler verfügbar

Alibaba hebt die „visuellen agentischen Fähigkeiten“ des Modells hervor. Qwen 3.5 soll eigenständig Aktionen über mobile und Desktop-Anwendungen hinweg ausführen können – ein Schritt in Richtung autonomer KI-Systeme.

Kampf um Marktanteile verschärft sich

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist kein Zufall. ByteDances Doubao-Chatbot kommt bereits auf rund 200 Millionen Nutzer, während DeepSeek ebenfalls an Boden gewinnt. ByteDance hatte erst zwei Tage zuvor, am 14. Februar, sein eigenes Doubao 2.0-Upgrade präsentiert.

Alibaba versucht mit unkonventionellen Methoden aufzuholen. Eine Gutschein-Aktion über den Qwen-Chatbot ließ die Nutzerzahlen um das Siebenfache steigen – führte aber zu technischen Problemen. Das System musste vorübergehend pausieren, weil die Nachfrage die Kapazitäten überstieg.

Regulierer mahnt zur Ordnung

Parallel zum KI-Wettbewerb geriet Alibaba ins Visier der Behörden. Am Freitag lud Chinas Marktaufsicht den Konzern zusammen mit Douyin und Meituan vor. Die Regulierer forderten die Einhaltung von Gesetzen und ein Ende der „involutiven“ Wettbewerbspraktiken bei Werbeaktionen.

Quartalszahlen stehen an

Am Donnerstag, 19. Februar 2026, legt Alibaba seine Quartalsergebnisse vor. Die Zahlen werden zeigen, wie sich die Investitionen in Cloud und KI auf das Geschäft auswirken – und wie das Unternehmen mit dem regulatorischen Druck umgeht.

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