Alibaba Aktie: Kursbeobachtung empfohlen
Die Investmentbank Nomura reduziert ihr Kursziel für Alibaba, während der Konzern Zugang zu Nvidias KI-Chips erhält und Spekulationen über eine Abspaltung der Chipsparte T-Head zunehmen.

- Nomura senkt Kursziel, behält aber Kaufempfehlung
- Zugang zu Nvidias H200-KI-Chips genehmigt
- Mögliche Abspaltung der Chipsparte T-Head
- Quartalszahlen im Februar geben nächste Richtung
Alibaba steht am Montag im Fokus der Anleger. Die Investmentbank Nomura hat ihr Kursziel für den chinesischen Tech-Konzern deutlich gesenkt – von 215 auf 193 US-Dollar. Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise auf eine mögliche Abspaltung der Chipsparte T-Head. Zudem dürfte Alibaba künftig Zugang zu Nvidias leistungsstarken H200-KI-Chips erhalten.
Kursziel gesenkt, Rating bestätigt
In einer am 15. Januar veröffentlichten Studie reduzierte Nomura das Kursziel für Alibaba um gut zehn Prozent. Die Einstufung “Buy” bleibt jedoch bestehen. Der Schlusskurs vom 22. Januar lag bei 177,18 US-Dollar – und damit bereits unter dem neuen Kursziel. Die Analysten sehen also weiterhin Aufwärtspotenzial, wenngleich moderater als zuvor.
Parallel dazu nehmen Spekulationen über einen Börsengang der Halbleitersparte T-Head zu. Eine solche Abspaltung könnte Wert freilegen, der im Gesamtkonzern bislang nicht hinreichend sichtbar wird. Gerade vor dem Hintergrund der Bemühungen Chinas, die heimische Chipindustrie zu stärken, wäre dieser Schritt strategisch nachvollziehbar.
Grünes Licht für KI-Hardware
Am 23. Januar wurde bekannt, dass chinesische Behörden Alibaba und anderen Tech-Konzernen vorläufig die Beschaffung von Nvidias H200-Chips genehmigt haben. Diese Freigabe ist bedeutsam für Alibabas KI-Ambitionen, da die H200-Chips zu den leistungsstärksten verfügbaren AI-Beschleunigern zählen.
Der Bedarf ist konkret: Alibabas KI-Anwendung Qwen verzeichnet bereits über 100 Millionen monatlich aktive Nutzer – eine Marke, die das Unternehmen Mitte Januar bekannt gab. Das schnelle Wachstum im Bereich generativer KI erfordert entsprechende Hardware-Kapazitäten.
Gemischte Signale von Investoren
Das institutionelle Interesse zeigt ein uneinheitliches Bild. Während einige Fonds ihre Positionen reduziert haben, baute die norwegische Norges Bank jüngst eine neue Position im Wert von rund 527 Millionen US-Dollar auf. Über die vergangenen zwölf Monate hat sich die Aktie vom Jahrestief bei 85,90 Euro deutlich erholt und notiert aktuell bei 147,20 Euro – ein Plus von über 71 Prozent.
Die Quartalszahlen am 19. Februar dürften Aufschluss geben, ob sich die operative Entwicklung stabilisiert. Analysten erwarten Erlöse von etwa 41,26 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 1,91 US-Dollar. Aus technischer Sicht gilt eine Kaufzone zwischen 162,31 und 166,53 US-Dollar als potenziell interessant – vorausgesetzt, die fundamentalen Daten liefern entsprechenden Rückenwind.
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