Allianz Aktie: Rekorddividende beschlossen
Die Allianz SE schüttet eine Rekorddividende von 17,10 Euro je Aktie aus. Die Hauptversammlung bringt zudem einen Führungswechsel und strengere Vergütungsregeln für den Vorstand.

- Dividende steigt um 11 Prozent auf Rekordniveau
- Aufsichtsratschef Michael Diekmann scheidet aus
- Neue, strengere Regeln für Vorstandsvergütung
- Erstes Quartal 2026 als nächster Meilenstein
Am 7. Mai 2026 trifft sich die Allianz SE zur Hauptversammlung in der Münchner Olympiahalle — und auf der Agenda stehen gleich mehrere Entscheidungen, die Dividendeninvestoren aufhorchen lassen. Im Mittelpunkt: eine Rekorddividende von 17,10 Euro je Aktie, die einem Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Starke Zahlen als Fundament
Die Ausschüttung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines starken Geschäftsjahres 2025. Das operative Ergebnis kletterte um 8,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro, der bereinigte Jahresüberschuss der Anteilseigner legte um 10,9 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro zu. Wer die Dividende kassieren möchte, muss die Aktie am 7. Mai im Depot halten — der Ex-Tag folgt am 8. Mai, die Auszahlung ist für den 12. Mai geplant.
Nach 25 Jahren ununterbrochener Dividendenzahlungen und 17 Jahren ohne eine einzige Kürzung hat sich die Allianz als verlässliche Ausschüttungsmaschine etabliert. Angesichts des Kursrückgangs von rund 10 Prozent seit Jahresbeginn ist die Dividendenrendite inzwischen auf knapp 4,9 Prozent gestiegen — ein Niveau, das die Aktie für einkommensorientierte Anleger attraktiver macht als noch zu Jahresbeginn.
Führungswechsel und schärfere Vergütungsregeln
Die Hauptversammlung bringt auch personelle Veränderungen: Aufsichtsratschef Michael Diekmann scheidet nach jahrzehntelanger Prägung des Konzerns aus. Dr. Jörg Schneider soll unmittelbar nach der HV zum neuen Vorsitzenden gewählt werden. Gleichzeitig laufen die Mandate von Sophie Boissard und Rashmy Chatterjee aus.
Neu geregelt wird zudem die Vorstandsvergütung. Langfristboni verfallen künftig bereits dann, wenn die Allianz-Aktie den STOXX Europe 600 Insurance Index über vier Jahre um mehr als 25 Prozentpunkte unterschreitet — bisher lag die Schwelle bei 50 Punkten. Der Jahresbonus koppelt sich zu 40 Prozent an das operative Ergebnis, zu 40 Prozent an den Anteilseignerüberschuss und zu 20 Prozent an Nachhaltigkeitsziele. Vorstandsinteressen und Aktionärsrendite rücken damit spürbar näher zusammen.
Quartalszahlen als erster Test für 2026
Nur wenige Tage nach der Hauptversammlung, am 13. Mai 2026, legt die Allianz ihre Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Für das Gesamtjahr hat der Konzern ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt — Zielspanne 17,4 Milliarden Euro, mit einer Toleranz von plus oder minus einer Milliarde Euro. Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob dieser Kurs im schwierigen Marktumfeld des laufenden Jahres zu halten ist.
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