Allianz Aktie: Zaghafter Fortschritt!
Die Allianz meldet historische Gewinne für 2025, doch der stagnierende Ausblick für 2026 drückt die Aktie. Ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von 2,5 Mrd. Euro soll Aktionäre unterstützen.

- Operatives Ergebnis erreicht 17,4 Milliarden Euro
- Dividende steigt um 11 Prozent auf 17,10 Euro
- Neues Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Euro
- Ausblick für 2026 deutet auf Stagnation hin
Die Allianz liefert die besten Zahlen der Unternehmensgeschichte ab – dennoch reagiert die Börse enttäuscht. Der Grund: Der Ausblick auf 2026 verspricht Stagnation statt weiteres Wachstum. Gleichzeitig läuft ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm.
Historische Bestmarken in allen Sparten
Das operative Ergebnis kletterte 2025 um 8,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro. Der Kerngewinn legte um rund 11 Prozent auf 11,1 Milliarden zu. Besonders stark entwickelte sich die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Gewinnplus von knapp 14 Prozent. Verantwortlich dafür: diszipliniertes Underwriting und geringere Belastungen durch Naturkatastrophen. Die Schaden-Kosten-Quote von 92,2 Prozent unterstreicht die Qualität des Portfolios.
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Im Asset Management erreichte das verwaltete Vermögen einen Rekordwert von 1,99 Billionen Euro. Das operative Ergebnis stieg auf 3,3 Milliarden Euro. Die Töchter PIMCO und Allianz Global Investors zählen damit zu den größten Vermögensverwaltern weltweit.
2,5 Milliarden Euro für Aktienrückkäufe
Die Dividende soll um 11 Prozent auf 17,10 Euro je Aktie steigen. Ergänzend startet im März 2026 ein Rückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro. Alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen. Die sinkende Aktienzahl stützt rechnerisch den Gewinn je verbleibender Aktie.
Der Ausblick enttäuscht
Für 2026 plant die Allianz ein operatives Ergebnis zwischen 16,4 und 18,4 Milliarden Euro – die Zielspanne bewegt sich damit um das Vorjahresniveau. In den vergangenen Jahren hat der Konzern seine Prognose im Jahresverlauf allerdings häufig angehoben. Ob dies auch 2026 der Fall sein wird, dürfte sich spätestens bei der Vorlage der Q1-Zahlen am 13. Mai zeigen. Die Aktie steht seit Jahresbeginn mit einem Minus von rund 12 Prozent unter Druck.
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