Allianz: Im günstigen Einkauf liegt der Gewinn

Die Allianz-Aktie überzeugt mit guten Fundamentaldaten. Trotzdem sollten vorsichtige Anleger auch einen Blick auf ein darauf basierendes Discount-Zertifikat werfen, das circa 18 Euro weniger kostet als der Anteilschein des Versicherungskonzerns. Mit diesem Finanzprodukt lässt sich ohne Nervenkitzel eine attraktive Rendite erzielen.

© Allianz
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Am vergangenen Freitag hat der Versicherungskonzern Allianz die Zahlen für das dritte Quartal 2016 veröffentlicht, die sich sehen lassen können: Der operative Gewinn stieg um 18 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro und der Überschuss kletterte sogar um 37 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Analysten hatten hingegen lediglich einen Nettogewinn von 1,6 Milliarden Euro erwartet.

Laut Finanzvorstand Dr. Dieter Wemmer wird die Allianz das Geschäftsjahr 2016 wie geplant mit einem operativen Gewinn von zehn bis elf Milliarden Euro abschließen. Aus Anlegersicht interessant ist zudem, dass das Unternehmen Ende dieses Jahres ein Aktienrückkauf-Programm beschließen könnte.

Hohe Dividendenrendite und eine günstige Bewertung

 

Erfreulicherweise ist die Allianz trotz eines schwierigen Marktumfelds auf Erfolgskurs. Überdies lockt der Anteilschein des Versicherungsriesen mit einer Dividendenrendite von rund 4,8 Prozent. Auch die Gewinnaussichten überzeugen auf der ganzen Linie:

Analystenschätzungen zufolge wird der DAX-Konzern den Gewinn je Aktie im kommenden Jahr von 14,38 auf 15,24 Euro steigern. Somit errechnet sich ein 2017er-KGV von 10.

Solides Rabattpapier für vorsichtige Anleger

 

Falls dem Aktienkurs der Sprung über den charttechnischen Widerstand bei 155 Euro gelingt, könnte sich der DAX-Titel anschließend rasch auf 165 Euro verteuern. Möglich ist aber auch, dass der Kurs noch mehrere Monate in einem Seitwärtstrend verharren wird. Deshalb sollten vorsichtige Anleger den Kauf eines von der Deutschen Bank emittierten Discount-Zertifikats (WKN: DL0YF7) in Erwägung ziehen.

Dieses Rabattpapier kostet derzeit 134,29 Euro (Stand: 14.11.2016) und ist mit einem Cap bei 142,00 Euro ausgestattet. Anleger, die sich dieses Finanzprodukt ins Depot legen, können damit bis zum 20. Juni 2017 ohne Nervenkitzel eine Rendite von 5,74 Prozent erzielen, sofern die Allianz-Aktie am 15. Juni 2017 mindestens bei 142,00 Euro notiert. Die Besitzer des Zertifikats würden also auch dann die maximal mögliche Rendite erzielen, wenn der Kurs des Basiswertes bis zum Laufzeitende um etwa zehn Euro fallen würde.

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