Almonty: $2–3,65 Milliarden Umsatz 2027 erwartet
Almonty Industries profitiert von einer drohenden Knappheit bei Wolfram für Chips. Die neue Mine in Südkorea startet genau zum richtigen Zeitpunkt, während Analysten starke Umsatzsprünge prognostizieren.

- Drohender Engpass bei Wolfram für Halbleiterindustrie
- Produktionsstart der Sangdong-Mine in Südkorea 2026
- Analysten prognostizieren Umsatzsprung auf Milliarden
- Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch nach starkem Kursanstieg
Kaum ein Rohstoffwert hat in den vergangenen zwölf Monaten so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie Almonty Industries. Der Kurs hat sich seit Mai 2025 vervielfacht — und die Analystengemeinschaft liefert nun Argumente, warum das fundamental begründet sein könnte.
Chip-Industrie läuft in eine Versorgungslücke
Der unmittelbare Auslöser für die jüngste Bewertungsdiskussion ist ein drohender Engpass bei Wolframhexafluorid (WF6), einem unverzichtbaren Prozessgas in der Halbleiterfertigung. Laut einem von Analysten am 21. April zitierten TrendForce-Bericht haben japanische Lieferanten südkoreanische Chipkonzerne bereits vor erheblichen Lieferunterbrechungen gewarnt. Die bestehenden Lagerbestände sollen nur noch bis Mitte 2026 reichen.
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Genau in dieses Zeitfenster fällt der Produktionsanlauf von Almontys Sangdong-Mine in Südkorea. Das Timing ist kein Zufall — die Mine liegt geografisch direkt im Einzugsbereich der betroffenen Abnehmer.
Umsatzprognosen mit erheblicher Bandbreite
Sarfatti Investment Research hat am 21. April eine Erstabdeckung mit dem Rating „Strong Buy“ veröffentlicht. Die Begründung: strukturelle Angebotsknappheit bei Wolfram, kombiniert mit wachsender Nachfrage aus Halbleiter- und Rüstungsindustrie.
Die Umsatzschätzungen für 2026 bewegen sich zwischen 466 Millionen und 830 Millionen US-Dollar — gespeist aus dem Sangdong-Projekt und dem Gentung-Browns-Lake-Projekt im US-Bundesstaat Montana. Für 2027 rechnen Analysten mit einem deutlichen Sprung auf zwei bis 3,65 Milliarden Dollar, sobald die volle Produktionskapazität erreicht ist. Das Ziel: rund 40 Prozent der globalen Wolframnachfrage außerhalb Chinas zu bedienen.
Die Bandbreite dieser Prognosen ist bemerkenswert groß — ein Hinweis darauf, wie viele Variablen beim Übergang vom Entwicklungs- zum Produktionsunternehmen noch offen sind.
Verlegung nach Montana, Nasdaq-Listing bereits vollzogen
Almonty hat seinen Unternehmenssitz von Toronto nach Dillon, Montana, verlegt. Der Schritt soll die Nähe zu US-Behörden und Rüstungsauftraggebern verbessern. Vorausgegangen war ein Nasdaq-IPO im Juli 2025, der 90 Millionen Dollar einbrachte. Das Gentung-Projekt in Montana soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein und dann rund 140.000 Tonneneinheiten Wolfram pro Jahr liefern.
Texas Capital stufte die Aktie am 18. April auf „Strong Buy“ hoch und nannte ein Kursziel von 25,00 US-Dollar. DA Davidson liegt ebenfalls bei 25,00 Dollar, B. Riley bei 23,00 Dollar. Der Konsens lautet derzeit „Moderate Buy“. Wolfram notiert nahe Rekordniveaus von rund 2.500 US-Dollar je Tonneneinheit — ein Preisumfeld, das laut Analysten bei Vollbetrieb Nettomargen von etwa 60 Prozent ermöglichen könnte.
Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 166 Prozent zugelegt. Zuletzt meldete das Unternehmen noch einen Quartalsverlust — der Markt bewertet bereits die Zukunft, nicht die Gegenwart.
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