Almonty: 234 Millionen Dollar Molybdän-Garantie

Almonty steht vor wichtigen Entscheidungen zu Reverse Split, ersten Produktionsdaten aus Sangdong und einem garantierten Molybdän-Umsatz.

Die Kernpunkte:
  • Board entscheidet über Aktienkonsolidierung
  • Erster Sangdong-Quartalsbericht am 21. Mai
  • Molybdän-Vertrag sichert Mindestumsatz
  • Wolframmarkt profitiert von China-Exportbeschränkungen

Der 30. April ist für Almonty Industries kein gewöhnlicher Handelstag. Das Board muss heute über einen möglichen Reverse Split entscheiden, der erste Produktionsbericht aus der Sangdong-Mine steht in drei Wochen an — und ein Molybdän-Vertrag sichert dem Unternehmen ab diesem Jahr einen garantierten Umsatzboden. Selten lagen so viele konkrete Weichenstellungen so eng beieinander.

Board-Entscheidung zum Reverse Split

Aktionäre haben bereits grünes Licht für eine mögliche Aktienkonsolidierung gegeben — bis zu fünf alte Aktien könnten gegen eine neue getauscht werden. Heute läuft die interne Frist ab, bis zu der das Board entscheiden muss, ob es diesen Schritt vollzieht oder verwirft. Das Kalkül dahinter: Ein höherer Stückpreis könnte institutionelle Investoren ansprechen, die Aktien unter fünf Dollar häufig meiden. Weitere Details zur künftigen Kapitalstruktur dürften auf der Hauptversammlung am 8. Juni folgen.

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Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 579 Prozent zugelegt, notiert aktuell bei 27,08 AUD — allerdings gut 17 Prozent unter dem Rekordhoch von 32,51 AUD, das erst am 21. April markiert wurde.

Sangdong: Erste Produktionszahlen am 21. Mai

Das Kernstück der Investment-These ist die Sangdong-Mine in Südkorea. Die Anlage hat Ende März 2026 ihre Inbetriebnahmephase abgeschlossen und verarbeitet nun 640.000 Tonnen Erz pro Jahr — das ergibt rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Am 21. Mai veröffentlicht Almonty den ersten Quartalsbericht mit echten Produktionsdaten aus dem laufenden Betrieb.

Die Geologie spielt dem Unternehmen in die Hände. Der Erzgehalt liegt bei rund 0,51 Prozent Wolframtrioxid — etwa dreimal so hoch wie der globale Durchschnitt. Das verschafft Almonty Margenpuffer auch dann, wenn die Wolframpreise von ihren aktuellen Niveaus nachgeben sollten. Phase 2 ist für 2027 geplant und würde die Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppeln. Bei Vollauslastung soll Sangdong rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.

Molybdän-Vertrag und Marktlage

Weniger beachtet, aber finanziell bedeutsam: Ein Molybdän-Liefervertrag, der noch in diesem Jahr in Kraft tritt, garantiert Almonty einen jährlichen Mindestumsatz von 234 Millionen Dollar — unabhängig von der Marktentwicklung. Das ist kein Forecast, sondern ein vertraglicher Boden.

Hinzu kommt die Lage am Wolframmarkt selbst. Der Preis für Ammoniumparawolframat (APT) kletterte von rund 1.944 Dollar je Tonne im Februar auf etwa 2.526 Dollar im April 2026. Auslöser war Pekings Umstieg auf ein staatlich kontrolliertes Exportlizenzsystem mit nur 15 zugelassenen Unternehmen. Die Folge: Chinas APT-Exporte brachen drastisch ein, japanische Zulieferer warnen Samsung und SK Hynix bereits davor, dass ihre Bestände an Wolframhexafluorid — unverzichtbar für die 3D-NAND-Chipproduktion — noch in diesem Sommer erschöpft sein könnten.

Almonty ist dabei strukturell gegen US-Handelskonflikte abgesichert. Washington hat Wolfram-Erze, -Konzentrate und -Oxide des Unternehmens explizit von Gegenzöllen ausgenommen. Ab Januar 2027 schreibt ein Pentagon-Mandat US-Rüstungsunternehmen vor, Wolfram ausschließlich von nicht-chinesischen Lieferanten zu beziehen — ein Markt, den Almonty mit dem geplanten Gentung-Projekt in Montana ab der zweiten Jahreshälfte 2026 bedienen will.

Der Quartalsbericht am 21. Mai wird zeigen, ob die Sangdong-Mine in der Hochlaufphase die operativen Versprechen einlöst — und damit die Bewertung, die der Kursanstieg von über 100 Prozent seit Jahresbeginn bereits vorwegnimmt, fundamentalisch untermauert.

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