Almonty Aktie: 1.150 Dollar für Wolfram-APT

Almonty steigt in Russell-Indizes auf, während Chinas Exportstopp die Wolframpreise auf Rekordniveau treibt.

Die Kernpunkte:
  • Aufnahme in Russell 1000 und 3000E
  • Chinas Exportstopp treibt Wolframpreise
  • Sangdong-Mine in Südkorea reaktiviert
  • US-Importverbot verschärft Lieferkrise

Der globale Wolfram-Markt steht kopf. China liefert nichts mehr, die Preise explodieren. Mittendrin profitiert Almonty Industries von einer massiven Aufwertung am Kapitalmarkt.

Seit heute spielt der Bergbaukonzern in einer neuen Liga. Almonty rückt offiziell in den Russell 1000 Growth Benchmark und den Russell 3000E Index auf. Das zwingt passive Investmentfonds zu massiven Käufen. Dieser Aufstieg passiert in einer extrem volatilen Phase für den gesamten Industriesektor.

Chinas Exportstopp treibt Preise

Der Hintergrund für das starke Interesse liegt in Asien. China dominierte historisch den weltweiten Wolfram-Handel. Im Februar 2025 verhängte Peking strenge Exportkontrollen. Anfang 2026 fielen die chinesischen Ausfuhren komplett auf null. Die Folge: Ein beispielloser Preisschock.

Der Preis für Ammoniumparatungstat (APT) schoss rasant in die Höhe. Galt früher ein Wert von 331 US-Dollar als Richtmarke, zahlen Käufer inzwischen bis zu 1.150 Dollar. Westliche Industriekonzerne suchen verzweifelt nach Alternativen. Sie brauchen das Metall dringend für Rüstungsgüter, Luftfahrt und Halbleiter.

Strategischer Vorteil in Südkorea

Washington verschärft die Lage weiter. Innerhalb der nächsten sechs Monate erwarten Experten ein US-Importverbot für Wolfram aus bestimmten Regionen. Das isoliert westliche Lieferketten noch stärker. Produzenten mit sicheren Standorten rücken in den Fokus.

Almonty hat genau hier einen strategischen Vorteil. Im März 2026 nahm das Unternehmen die südkoreanische Sangdong-Mine nach 32 Jahren wieder in Betrieb. Die Anlage liefert neues Material genau zu dem Zeitpunkt, an dem die globalen Reserven massiv schrumpfen.

Die Jagd nach konfliktfreiem Wolfram wird für viele G7-Staaten zur Frage der nationalen Sicherheit. Industrieunternehmen müssen ihre Einkaufsstrategien radikal anpassen, bevor die US-Handelsbeschränkungen in Kraft treten. Das Zeitfenster schließt sich in einem halben Jahr.

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